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Die André und die Morgenmädels Sachsentour

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Auch in diesem Jahr waren André und die Morgenmädels wieder zusammen mit 17 glücklichen Gewinnern auf Fahrradtour. Diesmal war das Ziel nicht die Ostsee, sondern es ging zusammen mit André quer durch unser schönes Sachsen, von Görlitz nach Oberwiesenthal. Auf einer Strecke von über 500 km erlebten die Radler so einige tolle Geschichten, die Sie weiter unten im Tourtagebuch nachlesen können.


Die Etappen endeten jeweils in einem Freizeitpark, in dem alle Gäste mit Ankunft der Gruppe um André freien Eintritt erhielten. Mit dabei waren der Saurierpark bei Bautzen, die Sommerrodelbahn Altenberg, der Sonnenlandpark Lichtenau, der Bergbau-Technikpark Markkleeberg, die Miniwelt Lichtenstein und der Zoo der Minis in Aue. Das finale Ziel der Fahrradtour am 30. Juni war das Elldus Resort Oberwiesenthal. Dort spendierten wir allen Mitstreitern aus dem Radteam ein entspanntes Wochenende zusammen mit ihren Familien.



Gefahren wurde auf modernen Rädern unseres Partners Little John Bikes.

Abschlusswochenende

Das war die Sachsentour 2017. Dankeschön an alle Partner und Unterstützer; an Little John Bikes, an Martin, der uns als technischer Support begleitet hat und an Franz, der mit seinem Verpflegungsfahrzeug wie eine Mutter immer in unserer Nähe war. Dankeschön an Kristin, die das Projekt Sachsentour gemeinsam mit unserem Christoph liebevoll vorbereitet und unterwegs dafür gesorgt hat, dass Millionen von Radiohörern mittendrin statt nur dabei waren. Danke an alle Freizeitparks und Attraktionen und Angebote, die uns an jedem Etappenende erwartet und verwöhnt haben und Dankeschön an den Fahrradgott, der uns, abgesehen von einem einzigen Regentag, ideale äußere Bedingungen geschickt hat und nur für zwei platte Reifen, einen geringfügigen Sturz und ein schmerzendes Knie gesorgt hat. Gemessen an der großen Herausforderung, die diese Tour zweifellos für alle war, eine ziemlich gute Bilanz.

Danke an das Elldus Resort für ein wunderschönes Finale und ein superfröhliches Familienwochenende. Und schließlich vielen Dank an das Radlerteam. Ihr seid Spitze! Mit Euch jederzeit und gerne wieder!

Etappe 7

Der Fichtelberg!


Nach mehr als 500 Kilometern und fast 7000 Höhenmetern sind wir am höchsten Punkt Sachsens angekommen. Gipfelstürmer auf einem ziemlich stürmischen Gipfel. Zwanzig vollkommen unterschiedliche Menschen, die bis vor einer Woche nicht einmal eine Ahnung voneinander hatten, sind zu einem Team, zu einer Mannschaft, zu einer Einheit verschmolzen. Ziel erreicht! Ein unbeschreiblicher Moment.


Dann die Ankunft im Elldus Resort Oberwiesenthal, wohlfühlen, Wellness, großes Familienfest mit Lagerfeuerromantik und endlich einfach nur Urlaub!

Unser Alex, the Voice.  Als Radfahrer eine Institution! Und als Sänger auch! Starke Waden, starke Stimme!



Etappe 6

Etappe sechs, nur 35 Kilometer von Lichtenstein über Zwickau und Schneeberg nach Aue. Eine Kurzetappe, die dennoch sehr anspruchsvoll war.

Falls es wirklich einen Fahrradgott gibt, dann hat er sich heute gedacht, meine Besten die bedürfen keiner Schonung. Also hat er uns schonungslosen Regen und einige qualvolle Anstiege geschickt. Wir wussten irgendwann nicht mehr, ob es Regenwasser ist oder Schweiß, was uns da von der Nasenspitze tropft und in alle möglichen Ritzen eindringt. 


Spontane Hilfe erreichte uns in Zwickau. Es muss sich nämlich herumgesprochen haben, dass die Leistungsparameter unseres Sachsentour-Teams mittlerweile nicht nur durch die Decke gehen, sondern längst schon die Bezeichnung überirdisch und intergalaktisch verdienen. Und so kam es, dass wir passenderweise von SATURN in Zwickau empfangen wurden, mit einer Zwischenmahlzeit und einem Dach über dem Kopf. Als wir diese Umlaufbahn allerdings wieder verlassen hatten, waren es exakt drei Witterungsstufen, mit denen wir uns auseinander setzen mussten: starker Regen, stärkerer Regen und noch stärkerer Regen. Ein kleiner Trost bei der Ankunft in Schneeberg war einzig die Tatsache, dass es wenigstens keinen Schnee gab in Schneeberg.


Schließlich der Zoo der Minis in Aue. Der hat uns für alle Härten des Tages samtfellweich entschädigt. Alles ist klein im Zoo der Minis. Deswegen ist es aber nicht weniger Vergnügen. Die Wissenschaft und die Expertise zahlloser Feldversuche stimmen längst darin überein, dass es eben nicht auf die Größe ankommt.

Alles in allem ein feuchtfröhlicher Tag und das nehmen wir so einfach mit in den Abend.

Etappe 5

Die fünfte Etappe, 105 Kilometer vom Leipziger Neuseenland über Borna, Penig und Glauchau nach Lichtenstein, der bisher schwierigste Abschnitt. Aber unser BOS-Team (BOS steht für Betonoberschenkel) kann so schnell nichts mehr aus der Fassung bringen.


Baustellen, Umwege, überraschende Anstiege, Offroad-Passagen, Starkregen und Gewitter haben die Tour streckenweise zu einer Tortur werden lassen.

Zwischenzeitlich sahen wir aus wie Klempner nach einem Wasserrohrbruch. Und dann plötzlich wieder strahlendes Hochsommerblau und ein sonniger Empfang in der zauberhaften und unbedingt empfehlenswerten Miniwelt Lichtenstein.


Auch heute wieder bei uns allen die Erfahrung, wie unfassbar schön dieses Sachsen ist. Jeder von uns ist hochgerechnet vermutlich schon zehntausende Kilometer mit dem Auto durch Sachsen gefahren, ohne genauer hinzuschauen. Doch es braucht nur ein paar wenige Tage und 500 Kilometer auf dem Rad, um diese Perle wirklich zu entdecken. Ein zutiefst beeindruckendes Landschaftserlebnis. 


Übrigens sind wir heute auch ein Stück durch Thüringen gefahren. Die Menschen dort am Straßenrand haben uns von ihren Sorgen erzählt, von ihrem mühevollen entbehrungsreichen Leben, von der Last und von der Bürde des täglichen Erwachens und von der Armut, die am Beginn eines jeden ihrer tristen Tage steht, und das alles kommt daher, sagen diese Menschen am Straßenrand in Thüringen, weil sie morgens im Radio André und die Morgenmädels nicht empfangen können. 

Ach wie gut wir es doch haben hier in Sachsen!

Etappe 4

Etappe vier, entspannt durch Mittelsachsen über Lunzenau und Geithain zum Störmthaler See (Badestopp) und dann weiter in den Bergbau-Technikpark Markkleeberg.

Ruhige 70 Kilometer, überwiegend gerade Strecke. Fast schon eine Unterforderung für unsere bergerprobte Mannschaft, die sich in den letzten Tagen immer mehr auf ein veritables Tour de France-Niveau zubewegt hat. Und um im französischen zu bleiben, gleich noch eine gute Nachricht aus der Sitzfleischregion: so peu à peu gehts besser mit dem Popö ...

Fahrradfahrer können alles. Auch singen! Unser Alex, wir nennen ihn auch "die Nachtigall" macht uns jedes Etappenende noch schöner!



Etappe 3

Die dritte Etappe von Altenberg in den Sonnenlandpark Lichtenau, mit 105 Kilometern die bisher längste Etappe. Natürlich strengt das an. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist ein eBike nämlich KEINE Hängematte. Man muss schon etwas tun, um sein Ziel zu erreichen. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Fahrrad ist aber der, dass auch nach 250 gefahrenen Kilometern und zweieinhalbtausend Höhenmetern (!) die wir in den letzten drei Tagen bewältigt haben, keine Stress- sondern Glückshormone freigesetzt werden. Und das hat zur Folge, dass die Stimmung im Team jeden Tag einen neuen Zenit erreicht.


Fazit: Radfahren macht fröhlich. Viel Radfahren macht noch fröhlicher! 


Und Radfahren verbindet. Heute hat sich uns ein Teil der Mannschaft unseres Partners Little John Bikes angeschlossen. Fahrradprofis, denen wir mal zeigen konnten, wie Profis radfahren. Wir hatten mehr Spaß zusammen als ein Fahrrad Speichen hat!


Liebe Chefs, liebe Entscheider, wenn Ihr es erleben möchtet, wie sich Eure Mitarbeiter am Ende eines langen Arbeitstages, der noch dazu ein Montag-Arbeitstag ist, vor Freude weinend in den Armen liegen, wenn Ihr unbeschreiblich emotionale Szenen sehen wollt, innige Verbrüderungen unter Kollegen, mit der Tendenz zur Vereinigung,  dann macht es wie Steffen John, dem Chef von Little John Bikes, und fahrt mit Euren Mitarbeitern Fahrrad.


Das ist echt abgefahren!

Etappe 2

Die zweite Etappe, 90 Kilometer von Bautzen nach Altenberg, von der sanften Hügellandschaft der Lausitz hoch ins Osterzgebirge. Altenberg liegt immerhin auf 750 m.ü.N. Eine beachtliche Zahl und eine schweißtreibende Erfahrung, wenn man sie im wörtlichen Sinn mit dem Fahrrad erfährt. Selbst mit einem eBike ist das eine ziemliche Herausforderung.



Bei der Tour de France bekommt der beste Bergfahrer, der beste "Kletterer" das gepunktete Trikot. Das hätte sich heute jeder aus unserem Team verdient, ungedopt, abgesehen vielleicht von ein paar Radlern, die wir uns unterwegs zur Motivation gegönnt haben. 



Nach der Ankunft auf dem Berg in Altenberg ging's dann erstmal wieder im nahezu freien Fall nach unten, und zwar auf der Sommerrodelbahn. Auf dem Bauch liegend rodeln ist übrigens nicht gestattet, was einige von uns sehr schade fanden. Denn jetzt, am Tag zwei auf dem Sattel, fängt er langsam an weh zu tun, der verwöhnte Bürostuhlhintern. Die Konsequenz daraus: Heute Abend im Ahorn Hotel gibt's Stehbankett.

Etappe 1

Erstes Etappenziel nach 60 Kilometer der Saurierpark bei Bautzen. Da die meisten Bewohner hier locker 80 Millionen Jahre auf dem Buckel haben, dürfte mit der Ankunft unseres jungen dynamischen Radlerteams der Altersdurchschnitt ziemlich weit nach unten gerutscht sein.

Bei bestem Wetter sind die Jungs und Mädels um André in Görlitz gestartet. Alle haben heute auf dieser ersten Etappe alles gegeben und sind geradelt wie junge Zweiradgötter. Kleine Pausen, auch unfreiwillige, aufgrund von zwei platten Reifen gab es auch. Es ging durch die atemberaubend schöne Oberlausitz, warmer Sommerwind, goldene Felder, tiefblauer Himmel, nur hier und da ein paar weiße Wolkenfetzen, als hätte einer der Dinos vor Millionen Jahren aus lauter Freude, dass es ihn hierher verschlagen hat, einen Kopfstand gemacht und dabei seinen Fußabdruck am Himmel hinterlassen.

Lasst es Euch gesagt sein: vergesst die Toskana! Kommt in die Oberlausitz, hier ist es genauso schön! Nur dass man sich hier nicht dafür schämen muss, wenn man noch nie etwas von Botticelli gehört hat.