Franzis Lifehack

Wie ein Glätteisen zum Bügeleisen wird, wie wir weiße Turnschuhe schnell wieder sauber bekommen und wie wir die Haare mit Papier färben können, kein Scherz. Dass alles hören Sie in unseren Lifehacks mit Franzi. Tricks, die das Leben leichter machen und wenig kosten. So mögen wir es am Liebsten.

Wenn Sie noch einen ganzen besonderen Trick haben, lassen Sie es uns wissen.

Alle Lifehacks zum nachlesen und nachhören



#21 schnelle Schokotaler

Am Sonntag ist Muttertag und ihr habt noch kein Geschenk für Mama? Dann kommt hier der Last Minute-Tipp. Vielleicht können, Papa oder die Geschwister helfen.

Was ihr braucht:

  • Schokolade (Tafeln)
  • Blaumohn
  • Mandeln
  • Zuckerstreusel
  • Backpapier
  • kleine Schüssel
  • kleiner Löffel
  • Topf
  • Behältnis wie eine Dose oder Tüten
  • Schleifenband

So gelingen die Schokotaler:

Kauft euch Schokolade in verschiedenen Sorten, aber ohne Füllung.
Ich habe zum Beispiel weiße, Vollmilch und zartbitter Schokolade gekauft.
bereitet euch zu Hause eine Flache Oberfläche mit Backpapier vor und stellt diese in die Nähe vom Herd. Dann müsst ihr mit der heißen Schokolade nicht durch die Gegend rennen.
Erhitzt Wasser in einem kleinen Topf auf schwacher Stufe und lasst die Schale (ich habe Plaste genommen) darin schwimmen. Wenn das Wasser warm ist, könnt ihr die Schokolade in kleine Stücke teilen und in die Schüssel geben. Beim Schmelzen rührt ihr mit einem kleinen Löffel so lange um, bis die Schokolade schön cremig ist.

Auch in der Mikrowelle könnt ihr Schokolade erhitzen, aber da bitte wirklich vorsichtig sein. Das kann schnell in einer Sauerei enden. Fangt am Anfang mit wenigen Sekunden an und tastet euch langsam vor.

Jetzt könnt ihr sie mit dem kleinen Löffel auf dem Backpapier portionieren und eure Zugaben darüber streuen.
Die Schokotaler brauchen jetzt eine Weile, um auszuhärten. Lasst sie am besten eine Nacht stehen.

Wenn sie kalt sind, könnt ihr sie ganz einfach von dem Papier lösen und in eine Dose oder ähnliches geben.

Schon ist das Geschenk für Mam fertig.

#20 Ingwersirup mit drei Zutaten

Ingwer ist eine kleine Wunderwaffe. In vielen Supermärkten gibt es auch Ingwer Shots zu kaufen. Das ist pürierter Ingwer. Etwas schmackhafter und variabler ist Ingwersirup. Der lässt sich mit heißem Wasser als Tee, genauso gut trinken, wie mit kühlem Wasser als Erfrischungsgetränk. Auch mit Warmer Milch – als Chai - schmeckt der Sirup ziemlich lecker.

Grundrezept:

  • 100g Ingwer (Bio)
  • 200g Zucker (oder Süßungsmittel)
  • 400ml Wasser
     
  • Trichter
  • Glasflasche

Für den Sirup am besten Bio Ingwer nutzen, denn wir wollen Schale dran lassen. Unter ihr verbergen sich viele Vitamine. Die Ingwerknolle erst in Streifen und dann in kleine Würfel schneiden. Anschließend in einen Topf geben und mit dem Wasser etwa 20 Minuten weich köcheln. Wenn der Sirup noch etwas mehr Richtung Chai gehen soll, können auch Nelken, Zimt oder Kardamom hinzugefügt werden. Nach 20 Minuten müssen die Gewürze dann wieder raus aus dem Sud.

Wenn die Ingwerstücken weich sind, kommt der Zucker hinzu. Diabetiker und Liebhaber zuckerarmer Ernährung können natürlich auch Süßstoffe verwenden. Datteln oder Agavendicksaft gehen auch wunderbar. Kokosblüten- oder Birkenzucker sind auch eine großartige Alternative.

Alles jetzt noch einmal 20 Minuten aufkochen.

Dann ist der Sirup auch schon fertig. Jetzt kann er über den Trichter in eine Glasflasche umgefüllt werden. Wer mag, kann auch ein paar Ingwerstücke mit reinrutschen lassen. Jetzt nur noch die Flasche verschließen und der Sirup ist verzehrfertig.

Im Kühlschrank hält er sich auch geöffnet etwa zwei Wochen. Im Keller oder dunklen Schrank ungeöffnet auch noch länger.

Wohl bekomms!

#19 Maskenhygiene

Einmalmasken wie OP-Masken sollten nach dem Tragen entsorgt werden. Aber es gibt auch Masken, die wir öfter tragen können. Waschbare Stoffmasken zum Beispiel. Wie wir die hygienisch sauber halten, darum geht es jetzt.

Generell können Stoffmasken mit Waschmittel bei 30 Grad gewaschen werden. Besser ist aber, wenn der Stoff das zulässt, die Masken bei 60-90 Grad zu kochen.

Am besten sind Masken aus Baumwolle. Dazu raten auch viele Experten.
 

Zudem empfiehlt es sich die Mund-Nasen-Masken für eine halbe Stunde bei 70 Grad in den Backofen zu legen oder bei hohen Temperaturen zu bügeln. In der Mikrowelle geht desinfizieren noch einfacher. Aber Achtung, nur wenn kein Metall in der Maske verarbeitet ist. Sonst gibt es Funken.

Einfach zwei Tassen mit lauwarmem Wasser in die Mikrowelle stellen, Die Maske mit der Außenseite nach unten auflegen. Anschließend die Mikrowelle bei 750 Watt auf zwei Minuten stellen. Die aufsteigenden Wasserdämpfe reinigen die Maske, töten Viren und Bakterien du beschädigen die Filterwirkung nicht.

#18 Fensterputzen

Fensterputzen gehört für viele nicht zur Lieblingsbeschäftigung. Aber es muss eben manchmal sein. Auf dem Markt gibt es unzählige Geräte, die das Putzen der Scheiben erleichtern sollen. Es geht aber auch ganz ohne solche Gerätschaften.

Das Frühjahr ist die perfekte Jahreszeit zum Fensterputz. Denn am besten ist es, Scheiben bei über 10 Grad zu reinigen. Dann trocknet das Wasser schneller. Wichtig ist aber auch, dass es nicht zu heiß sein darf (auch Sonneneinstrahlung ist nicht gut), sonst vertrocknet das Wasser zu schnell und es gibt unschöne Flecken.

Was wir brauchen:

  • Eimer
  • lauwarmes Wasser
  • Spülmittel
  • Brennsprit (gibt es im Supermarkt)
  • Lappen aus Mikrofaser
  • Abzieher
  • ggf. Zahnbüste/Wattestäbchen
  • Mikrofasertuch
  • Kriechöl (WD40-Öl)
  • Küchenpapier

Zuerst befüllen wir den Eimer bis etwa zur Hälfte mit Wasser und geben einen Schuss Spülmittel und einen Schuss Brennsprit in das Wasser. Den Mikrofaserlappen darin ein tunken, auswringen und den inneren Rahmen reinigen. Danach gleich noch den äußeren Rahmen putzen. Bitte auch bei stärkeren Verschmutzungen keinen Essig zum reinigen nehmen. Davon könnten Plaste spröde und die Silikonschicht zwischen Scheibe und Rahmen undicht werden. Bei verschmutzten Rillen oder Ecken können Zahnbürste und Wattestäbchen helfen, an versteckten Schmutz zu kommen.

Nach dem die Rahmen nun innen und außen sauber sind, wird das Putzwasser gewechselt.

Für die Scheiben dann ebenfalls lauwarmes Wasser mit Spülmittel und Brennsprit in einem Eimer zusammen geben. Auch hier beginnen wir mit der Innenscheibe. Mit dem Lappen putzen wir einmal großzügig über die Scheibe. Mit dem Wischer ziehen wir nach. Die Übergänge zum Rahmen können dann mit dem Mikrofasertuch kurz nach gezogen werden. Diese Arbeitsschritte dann auch bei der Außenseite des Fensters wiederholen.

Ein kleiner Trick hier: Auf der Innenseite mit dem Wischer von links nach rechts ziehen und auf der Außenseite von oben nach unten. So wird sichtbar auf welcher Seite der Scheibe etwas schlampig gearbeitet wurde.

Bitte nicht mit Zeitungspapier nach putzen. Die modernen Fenster von heute nehmen die Druckerschwärze eher an, als das es sauber wird.

Zum Schluss gern mit etwas Kriechöl (z.Bsp. WD40) die Silikonfugen nach ziehen. Dazu das Öl auf die Fuge auftragen und mit einem Küchentuch nach wischen. Das reinigt und versiegelt gleichzeitig.

Jetzt strahlt alles wieder. Frohen Frühjahrsputz!

#17 Natürlich Eier färben

Ostereier färben macht Spaß und gehört zum Osterfest traditionell dazu.

Mit Zwiebelschalen, Karotten, Rote Bete, Kurkuma, Spinat und Co. Können kinderleicht natürliche Farben hergestellt werden. Aufgekocht zu einem Sud, werden daraus zum Beispiel Naturfarben wie gelb, rot, grün oder violett.

Diese Naturfarben können Sie herstellen:

Goldgelb
Zehn Gramm fein gemahlene Kurkumawurzel oder Kurkumapulver in einen halben Liter Wasser geben und etwa zehn Minuten lang kochen lassen. Dann entsteht ein goldgelber Farbsud. Das Kurkumapulver gibt es zum Beispiel in viel Supermärkten oder Drogerien.

Hellgelb
Für diese Farbe werden knapp 30 Grann Birkenblätter mit einem Liter Wasser aufgekocht. Das ganze sollte zehn Minuten köcheln. Die entstandene Ostereierfarbe macht Eier hellgelb.

Orangegelb
Die Karotten, in etwa 250 Gramm, möglichst klein schneiden. Anschließend in einem Liter Wasser 30 bis 40 Minuten köcheln. Durch das Kochen entsteht ein gelboranger Farbsud.

Rot/Violett
Von der roten Beete drei bis vier Knollen schälen und anschließend in einen Topf mit etwas Wasser geben. Zugedeckt sollten die Knollen jetzt 30 bis 45 Minuten lang zugedeckt gekocht werden. Daraus entsteht dann eine Farbe, der Eier in rot bis violett färbt.

Grün
In einem Top etwa 300 Gramm Spinat mit Wasser übergießen. So, dass die Blätter leicht bedeckt sind. Anschließend 30 bis 45 Minuten lang köcheln lassen. Dann entsteht ein grüner Farbsud.

Goldbraun
Die Schale schmeißen wir beim Zwiebel-schälen oft weg. Genau diese brauchen wir jetzt. Eine Handvoll alte Zwiebelschalen einfach 20 Minuten lang in einem halben Liter Wasser aufkochen. Der entstandene Farbsud färbt helle Eier goldbraun.

Braun
Mit Kaffee entsteht eine braune Farbe. Dazu einfach in einem Topf 30 bis 50 Gramm Kaffeepulver in zwei Liter Wasser einrühren. Das Gemisch dann 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. in einen Topf und lasse den Sud etwa 20 bis 30 Minuten köcheln.


Färben geht dann so:

1. Topf

Da sich nicht alle Farbreste entfernen lassen, empfiehlt es sich, einen alten Emaille Topf zu nehmen. Unter anderem könnte die Farbe in einem Edelstahltopf etwas anders werden, als geplant..

2. Eier säubern

Mit etwas Wasser und einem Tuch, die Eier reinigen. So werden Schmutzreste entfernt. Wer ganz sicher gehen will, kann noch etwas Essig auf das Tuch geben. So werden auch mögliche Fettreste eliminiert. So sollte die Farbe möglichst gleichmäßig angenommen werden.

3. Färbevorgang

Für eine gleichmäßige Färbung, den Sud vorher durch ein Sieb geben und die Eier ohne Pflanzenteile kochen. Die Ostereier zehn Minuten im jeweiligen Sud kochen. Auch hier einen Schuss Essig hinzugeben geben, so nehmen die Eier die Farbe gleichmäßiger auf. Es hilft auch, wenn die Eier ab und zu im Top gewendet werden, zum Beispiel mit einem Löffel. Die Farbe wird intensiver, wenn die Ostereier noch etwas im Farbbad liegen bleiben.

4. glänzende Ostereier

Um den Eiern noch den letzten Schliff zu geben, können sie nach dem Färben traditionell mit Speck eingerieben werden. Auch mit Speiseöl einreiben funktioniert sehr gut.

Fertig sind die selbst gefärbten Ostereier mit natürlicher Farbe.

Frohe Ostern!

#16 Toilettenpapier Regal

Aus Toilettenpapierrollen lassen sich nicht nur Schlösser, Autos und Schmetterlinge bauen. Auch praktische Aufbewahrungsmöbel können damit im Handumdrehen gebaut werden.

Aus einem alten Karton und den übrig gebliebenen Toilettenpapierrollen kann eine Art kleines Regal gebaut werden. Einfach die Rollen in den Karton stecken und mit etwas Klebeband fixieren, und zwar so, dass wir in die Rollen reingucken können.

Da passen jetzt Matchboxautos, Barbiepuppen, Tücher und so weiter rein. Wenn der Karton noch Flügel hat, können die zugeklappt werden und schon ist alles gut verstaut und unsichtbar. Mit ein paar Stickern, Geschenkband oder Schleifen könnte die Kiste noch schick verziert werden.

Was Sie brauchen:

  • ein Karton
  • abgerollte Toilettenpapierrollen
  • Klebestreifen
  • Schere
  • Sticker, Buntstifte, Geschenkpapier usw. für Gestaltung

#15 Desinfektionsmittel selbst herstellen

In Drogerien und Apotheken werden aktuell Desinfektionslösungen- und sprays knapp. Wenn diese allerdings gegen Viren, wie den Corona Virus helfen sollen, beachten Sie, dass da das Wort „viruzid“ draufsteht. Nur dann wirkt das Mittel gegen Viren.

Sollten Sie kein Desinfektionsmittel mehr bekommen, ist hier der Tipp, wie Sie sich ihr eigene viruzide Lösung herstellen können.
!Bitte nur, wenn ein Erwachsener dabei ist!

Für 100-ml Desinfektionslösung brauchen Sie:

- 75 ml Isopropanol (Alkohol)
- 4 ml dreiprozentige Lösung Wasserstoffperoxid
- 1,4 ml Glycerin
- destiliertes Wasser oder abgekochtes Wasser

Alle Zutaten bekommen Sie auch in einer Apotheke.

Mit drei Messebecher füllen Sie sich die benötigten Mengen Isopropanol, Wasserstoffperoxid und Glycerin ab und geben diese dann in eine Flasche. Am praktikabelsten ist eine Sprühflasche. Anschließend mit dem destilierten Wasser auffüllen.

Vorsicht bitte beim Wasserstoffperoxid: es ist leicht entflammbar. Am besten mischen sie die Zutaten an der frischen Luft zusammen und halten sich fern vom Feuer.

Wenn alles vermischt ist, schrauben sie den Sprühdeckel auf und schon haben Sie ihr eigenes viruzides Desinfektionsspray.

Wenn Sie noch einen Tipp haben, lass Sie es uns wissen.

Bis dahin, bleiben Sie bitte gesund.

 

Unsere Kollegin Christine Pesch, zeigt wie schnell es geht ->

#14 Fugen putzen

Fliesenfugen reinigen ist lästig, gehört aber beim Putzen des Badezimmers dazu. Mit diesen wirksamen Hausmitteln geht das Fugen putzen blitzschnell und schont auch noch Umwelt und Geldbeutel.

Tipp 1 Backpulver

Dieses findet sich vermutlich in jedem Haushalt. Damit gelingt nicht nur der Kuchen, sondern auch putzen. Zusammen mit lauwarmem Wasser wird das Pulver zu einer Paste gerührt und dann mit einer Zahnbürste einmassiert. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann es dann weggebürstet werden. Gegebenenfalls sollten Sie noch einem Lappen nachwischen.

Tipp 2 Natron

Auch mit dem Natron funktioniert es. Einfach 3 EL Natron und 1 EL Wasser vermischen. Aus beiden Zutaten entsteht dann eine Art Pasten, die Sie dann mit einer Zahnbürste auftragen können. Je nach Verschmutzung beträgt die Einwirkzeit eine halbe Stunde bis Stunde. Danach dann einfach mit Zahnbürste und Wasser nachputzen.

Tipp 3 Soda

Soda gibt es im gut aufgeräumten Einzelhandel. Das Verhältnis Soda zu Wasser, ist wie beim Natron 3:1. Aufgetragen wird die Paste ebenfalls mit der Zahnbürste. Nach einer eine halbe Stunde können Sie die behandelten Fugen mit einem feuchten Lappen abwischen.

Übrigens gibt es im Internet oder Baumarkt auch spezielle Fugenbürsten. Dann dauert das Schrubben nicht so lang wie mit der Zahnbürste.

Mir diesen Tricks werden die Fugen wieder so gut wie neu.

#13 Abfluss reinigen

Abfluss reinigen ist mit Essig und Backpulver gar kein Problem. Nehmen wir das Waschbecken als Beispiel. Bevor wir anfangen, sollten wir den Stöpsel und sichtbare Verschmutzungen, wie Haare entfernen. Dann ein Päckchen Backpulver in den Ausfluss schütten und 100ml Essig nachgießen. Beides reagiert sofort miteinander und schäumt und brodelt. Nach ein paar Minuten sollte es sich beruhigt haben. Dann gießen wir heiß Wasser nach und schon läuft das Wasser wieder ab. Sollte der Abfluss stärker verstopft sein, hilft oft nur noch der Pömpel oder die Spirale. Aber für leichtere Verstopfungen oder zur Vorsorge ist dieser Tipp echt gut. Einmal im Monat angewendet bleibt das Rohr länger frei.

Was wir brauchen:

  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100ml Essig
  • kochendes Wasser

Aber Achtung, einen Haken gibt es doch noch. Dieser Trick funktioniert nur bei Metallsiphons. Sonst könnte der Kunststoff beschädigt werden.

#12 Tomaten präzise schneiden

Der heutige Tipp beinhaltet eine Gabel, eine Tomate und spart Zeit und Nerven in der Küche.

Tomaten in gleich große Scheiben schneiden wird oft zur Geduldsprobe und Sauerei, wenn der ganze Tomaten Saft ausläuft.

Mit zwei Gabeln können wir die Tomaten aber einfach fixieren und dann mit einem Messer in gleich große Scheiben schneiden. Am besten die Gabel längs in die Tomate stecken. Sollte diese größer sein, gehen auch zwei Gabeln.

Mit einem Messer zwischen entlang Zähne der Gabel schneiden. Auf diese Weise können wir innerhalb weniger Sekunden gleich große Scheiben schneiden! Ganz einfach. Klappt übrigens auch gut mit einer Gurke.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande. Mit einem einfachen Eierschneider können wir auch Bananen mit einem Handgriff in mundgerechte Scheiben schneiden.

#11 Spülmittel sparen

Es soll noch Leute geben, die mit der Hand abwaschen und nicht alles dem Geschirrspüler überlassen. Bei der Handwäsche schäumt regelmäßig das Becken über. Oft nehmen wir nämlich einfach zu viel Spülmittelkonzentrat. Ein Klecks in der Größe der kleinen Fingerspitze, reicht für fünf Liter Abwaschwasser aus. Zu viel Schaum heißt oft auch, dass wir nochmal extra mit klarem Wasser nachspülen und dabei wieder unnötig Wasser verschwenden.

Zwei Tipps:
Besser dosieren geht zum Beispiel mit einer alten Sprühflasche, wie von Fensterputzmittel.

Den Behälter erstmal kräftig ausspülen, einen guten Schuss Spülmittelkonzentrat rein und langsam Wasser einfüllen. Innerhalb von ein Paar Minuten verteilt sich das Konzentrat im Wasser allein.

Sparen geht aber auch mit einer alten Ketchupflasche. Die zum Dosieren – mit der kleinen Öffnung. Hinter der steckt nämlich eine Silikonmembran, die dafür sorgt, dass wir immer nur wenig rote Soße auf dem Teller haben. Dieser Trick hilft auch beim Sparen von Spülmittel.

Genau wie bei der Sprühflasche einen guten Schuss Spülmittel in die Flasche geben, etwa halbvoll mit Wasser füllen und ganz vorsichtig vermischen.

Lohnt sich auch, wenn nur mal ein Topf abzuwaschen ist, oder ne Pfanne. Das Spülmittel kommt dann nur auf die Stellen, wo es gebraucht wird.

#10 Gerüche aus dem Kühlschrank entfernen

Es mieft im Kühlschrank. Der nimmt über die Zeit auch von Lebensmitteln an. Je älter ein Kühlschrank desto mehr kanns dann auch mal riechen. Das ist eigentlich auch ganz normal. Wenn das Problem aber überhandnimmt und sich ein unangenehmer Geruch ausbreitet, sobald die Kühlschranktür auf geht, sollten sie etwas unternehmen.

Eine kleine Schale mit ein paar Esslöffeln frisch gemahlenem Kaffeepulver ist ein Magnet für schlechte Gerüche, denn Kaffee kann unangenehme Gerüche binden. Das Kaffeepulver muss etwa einmal in der Woche erneuert werden und ist dann natürlich nicht mehr zum Trinken geeignet.

Eine ähnliche Wirkung haben auch Backpulver und Natron. Ein kleines Schälchen mit ein paar Löffeln davon, bindet ebenfalls Gerüche und neutralisiert. Beide Stoffe halten etwa einen Monat durch. Dann sollte die Portion im Kühlschrank getauscht werden. 

Grundsätzlich sollte der Kühlschrank auch regelmäßig sauber gemacht werden. Auch hin und wieder Abtauen ist eine gute Idee.

Sollte sich dann doch einmal ein unangenehmer Geruch festsetzen, können Sie diesen mit Natron, Kaffee oder Vanille sowie Kartoffelscheiben, halbierten Äpfeln und Zitronensaft beseitigen.

#9 Tierhaare entfernen

Tierbesitzer werden es kennen. Haare überall. Besonders im Herbst und Winter. Aber auch im Frühjahr, wenn der Fellwechsel ansteht. Ob Katze, Hund oder Kaninchen. Die feinen Haare bleiben gern überall kleben. An Sofas, Kissen, Jacken und Pullovern.

Aber mit diesem simplen Trick sind Sie die Tierhaare schnell los. Auch falls mal wieder unangekündigt Besuch kommt. Geht ratzfatz.

Alles was Sie brauchen ist ein handelsüblicher Putzhandschuh aus Gummi. Sie wissen schon, denn mit den Gumminoppen dran. Die Noppen bewirken nicht nur, dass einem der Teller beim Abwaschen nicht aus der Handflutscht.

Nein, sie halten auch Tier und besonders Katzenhaare gut fest.

Den Handschuh über eine Hand streifen und mit dieser dann die Oberflächen von den Haaren befreien. Mit der anderen Hand die Haare abnehmen und ab in den Mülleimer.

Im Null Komma nichts ist die Couch wieder haar frei.

Probieren Sie es mal aus.

#8 Badebomben selbst gemacht

Der Wind pfeift um die Häuser. Die Temperaturen sinken gegen Null und dann wird es auch noch so schnell dunkel. Was so gegen die Winterkälte hilft – ein richtig schönes wohltuendes Bad zum Aufwärmen und Entspannen. Gesetz dem Fall, Sie haben eine Badewanne und nicht wie ich, nur eine Dusche.

Noch schöner wird so ein Bad, mit selbst gemachten sprudelnden Badebomben aus rein natürlichen Inhaltsstoffen.

Für die Badebomben brauchen wir Kakaobutter oder Kokosöl, Natron, Speisestärke, Milchpulver – Säuglingsnahrung geht da auch, Zitronensäure, etwas Lebensmittelfarbe in Pulverform, Lieblingsduft als ätherisches Öl.

Kakaobutter oder Kokosöl vorsichtig in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Alle trockenen Zutaten dann in einer größeren Schüssel vermischen – als Natron, Stärke, Milchpulver, Zitronensäure.

Da dann die geschmolzene, handwarme Kakaobutter dazu und gut durchkneten. Die Masse sollte dann eine Konsistenz ähnlich wie Mürbeteig haben. Wenn es zu Klebrig ist, noch ein wenig Natron dazu geben.

Die ätherischen Öle einarbeiten und nochmal gut kneten.

Dann sind die Badebomben auch schon fast fertig. 
Die Masse können wir entweder mit den Händen zu Kugeln formen oder mit einem Nudelholz ausrollen mit kleinen Ausstechförmchen zum Beispiel zu Tannenbäumen oder Rentieren formen. Ist dann auch gleich ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Damit die Badebombe dann schön fest ist, einen Tag trocknen lassen, oder für 4 Stunden in den Kühlschrank.


Mengen für 3-5 Badebomben 

  • 45g Kakaobutter oder Kokosöl
  • 100g Natron
  • 10g Stärke
  • 10g Milchpulver (auch Säuglingsnahrung geht)
  • 60g Zitronensäure
  • Farbpulver (Lebensmittelfarbe, Tonerde usw.)
  • Ätherische Öle je nach Belieben

#7 Fleisch schonend und schnell auftauen

Der Tipp für alle leidenschaftlichen Köche und Köchinnen.

Kennen bestimmt einige: Wir wollen Steaks grillen oder ein Stück Fleisch braten und stellen fest, wir haben vergessen es aus dem Tiefkühler zu nehmen.

Da hält es sich zwar schön lange frisch, aber das Auftauen nimmt meist viel Zeit in Anspruch…

Mit einem wirklich simplen Trick wird das Fleisch aber innerhalb von fünf bis zehn Minuten schonend aufgetaut.

Alles was wir dazu benötigen sind:

  • zwei Metalltöpfe
  • lauwarmes Wasser (maximal 60 Grad)
  • Fleisch (am besten verpackt und in einzelnen Scheiben)

 

Das Fleisch im Gefrierbeutel auf einen umgedrehten Metalltopf legen.

Den zweiten Topf maximal bis zur Hälfte mit lauwarmem Wasser befüllen und oben drauf stellen.

Binnen kurzer Zeit leiten das Metall aus den Töpfen und das lauwarme Wasser die Kälte ab. Ein etwa 1cm dickes Stück Fleisch ist so in etwa fünf Minuten aufgetaut.

Dickere Stückchen brauchen etwas länger, mit dem Finger einfach mal drücken und nachfühlen.

#6 Kerzen länger brennen lassen

Gerade im Herbst, wenn es draußen kalt und dunkel wird, passt Kerzenlicht wunderbar, um den Abend ausklinken zu lassen. Aber so eine Kerze brennt ziemlich schnell runter. Heißt, wir sind ständig damit beschäftigt neue zu kaufen.

Mit diesem simplen Trick halten Kernen nahezu doppelt so lang durch. Einfach mal für einen Tag in den Tiefkühler legen.

Das Einfrieren des Wachses bewirkt nämlich, dass die Kerze wesentlich langsamer abbrennt. Außerdem gibt es weniger Tropfen und die Kerzen brennen gerade runter.

Auch für die lästigen Wachsreste im Kerzenständer hab ich noch einen Tipp. Den Ständer einfach auch in den Gefrierschrank hauen.

Bei den tiefen Temperaturen zieht sich das Kerzenwachs zusammen und löst sich so von den Flächen des Kerzenständers. Mit einem Löffel oder stumpfen Messer lässt sich das Wachs jetzt einfach raus brechen.

Sollten doch noch Reste am Ständer kleben, können Sie denen mit etwas Essig, Öl und einem Tuch zu Leibe rücken.

Auf weitere kuschelige Abende jetzt in der kalten Jahreszeit.

#5 Kalkflecken blitzschnell entfernen

Wir sind gründlich, wenn wir nach dem Duschen immer wieder mit dem Abzieher über die Glasscheiben wischen, damit ja keine Tropfen zurück bleiben.

Aber was ist mit den Armaturen und Ablagen im Bad? Die sind ständig Feuchtigkeit ausgesetzt und dann gibt es oft hässliche Kalkflecken.

Dank unserer Hörerin Marry kennen ich jetzt einen ziemlich simplen Trick, wie wir die Flecken wieder los werden.

Zahnpasta!

Einfach die Armatur ordentlich mit Zahnpasta einschmieren. Kurz einwirken lassen und dann mit der Zahnbürste Wegschrubben und anschließend mit einem feuchtem Lappen oder Baumwolltuch abwischen.

Schon blitzt und strahlt es im Bad wieder.

Im Überblick:
Zahnpasta (egal wleche)
Alte Zahnbürste
Wasser
Lappen
Baumwolltuch

Der Vorher-Nachher-Vergleich

#4 Haare färben mit Krepppapier

Die nächste Kostümparty steht an. Was noch fehlt ist vielleicht eine coole Frisur.
Aber anstatt die Haare dafür extra mit teurer Haarfarbe aus der Drogerie zu färben, können wir unsere Haare auch mit buntem Krepppapier färben. Das klappt am besten bei hellerem bis blondem Haar.


Krepppapier gibt es vielen bunten Farben. Ob blau, grün, pink oder gelb, den Farbwünschen ist fast keine Grenze gesetzt.
Eine Rolle Krepppapier gibt es im Laden schon unter einem Euro.

Das brauchen wir:

  • Krepppapier in der gewünschten Farbe
  • Eine Schere
  • Eine große Schüssel mit lauwarmem Wasser
  • Etwas Alufolie
  • Ein Handtuch
  • Handschuhe zum Haarfärben
  • Föhn, Bürste

Dunkle Sachen und Handschuhe sind wichtig, weil das tropft und färbt ohne Ende. Auf glatten Materialen lässt sich das aber problemlos entfernen.


Je länger die Haare sind desto mehr Krepppapier brauchen wir. Vor dem Färben ein Handtuch um die Schultern legen die Haare gut durchbürsten und dann Strähne für Strähne abteilen. Handschuhe anziehen und dann kanns schon los gehen.

Mit einer Schere das Krepppapier in Streifen schneiden und anschließen ganz kurz in die Schüssel mit warmem Wasser legen. Nur so lang, dass es leicht benetzt ist und dann um die Strähne wickeln. Nach 10-30 Minuten ist das Ergebnis dann schon zu sehen. Je länger die Einwirkzeit desto intensiver das Ergebnis

Kleiner Tipp am Rande: Mit Alufolie umwickelt, wirkt die Farbe stärker ein.

Die Haare anschließend nicht auswaschen, einfach föhnen, stylen und fertig.

Nach ein bis zwei Haarwäschen ist die Farbe auch wieder ausgewaschen.

#3 Zwiebel schneiden ohne Tränen

Wir sind echt hart im Nehmen. Beim Zwiebelschneiden werden selbst die stärksten Küchenkönige und -königinnen zu Heulsusen. Aber warum eigentlich? Schuld ist der natürliche Schutzmechanismus der Zwiebel. Die Pflanze sondert zwei Stoffe ab, die sie davor schützen, von Mäusen und anderen Tieren angeknabbert zu werden. Zum einen tritt die Aminosäure Alliin aus, zum anderen das Enzym Alliinase. Wenn die beiden Stoffe aufeinandertreffen, geht das Geheule los.

Erster Tipp ist also schon mal, ein richtig scharfes Messer zum Schneiden nehmen, so werden weniger Zellen beschädigt oder zerdrückt.

Im Internet überschlagen sich die Tipps. Hier in der Redaktion hat jeder einen anderen. Drei davon jetzt:

  • Nase zu und durch den Mund atmen, reizt die Geruchsnerven nicht so stark
  • Die Taucherbrille schützt zumindest die Augen vor den aufsteigenden Dämpfen
  • ein Schluck Wasser in den Mund während des Zwiebel schneidens. Warum das oft klappt, ist allerdings bisher nicht geklärt

Außerdem steigen die Dämpfe nach oben. Daher ist es ratsam mit dem Kopf nicht genau über der Zwiebel zu sein. Auch ein offenes Fenster kann für etwas Linderung sorgen.

#2 Glätt- statt Bügeleisen nutzen

Es geht in den Urlaub. Ob Handgepäck oder Koffer. Wir brauchen den Platz für die ganz wichtigen Dinge. Und was ist nicht so wichtig? Ein Bügeleisen. Oder nehmen Sie eins mit?

Damit die Klamotten trotz Gestopfe im Koffer hinterher wieder schick und glatt aussehen – hier der Tipp:

Nehmen Sie doch einfach ein Glätteisen mit. Gut, das ist jetzt vielleicht eher ein Tipp für die Frauen – aber wir helfen ja gern aus. Obwohl das Glätteisen eigentlich für die Haare bestimmt ist, hat es zwei heiße Flächen, die Sie perfekt als Ersatz-Bügeleisen benutzen können. Hemdkragen richten, geht damit ganz einfach, aber auch Ärmel und Hosenbeine lassen sich damit in die richtige Form bringen.

Reinigen Sie dazu das Glätteisen, damit keine Spuren von Haarpflegemitteln auf dem Stoff landen. Der Trick funktioniert genauso gut mit einem Lockenstab. Achtung: Bleiben Sie mit dem Glätteisen nicht zu lange an einem Punkt der Kleidung, damit diese keinen Schaden nimmt.

Da die Stufen je nach Produkt unterschiedlich heiß sind, gilt ausprobieren. Hier noch mal die Bügelzeichen im Überblick:

  • Stufe 1 entspricht 80 bis 100 Grad
  • Stufe 2 130 bis 165 Grad
  • Stufe 3 160 bis 220 Grad

Bei welcher Stufe das Kleidungsstück gebügelt werden darf, steht auf den kleinen Zettelchen in der Klamotte.

#1 Turnschuhe wieder weiß bekommen

Sie sehen schön aus, wenn sie neu sind. Aber kaum ein paar Tage getragen sehen weiße Turnschuhe meist schon ziemlich bescheiden aus. Zum Putzen müssen es keine teuren Mittelchen sein. Geht ganz einfach. Mit einer Schüssel Wasser, Spülmittel und Zahnpasta. Am besten eignet sich zum Schrubben eine Zahnbürste. Damit geht’s auch in kleinere Ecken. Erster Schritt: Schnürsenkel rausnehmen. Die dann gern in einer Schüssel mit Spüli und handelsüblichen Backpulver einige Stunden einweichen. Die Zahnbüste in Wasser einweichen und mit Spülmittel so lange die Schuhe schruppen, bis Schaum entsteht. Den dann mit einem Küchentuch abnehmen. Danach zwei Mal das gleiche Spiel mit der Zahnpasta wiederholen. Die Sohle nicht vergessen. Klappt bei Stoffschuhen, aber auch bei Kunstleder. Letzteres bräuchte danach noch Schuhpflege. Die Schnürsenkel durchspülen, trocknen lassen und wieder einfädeln.

Et voilà, schon sollten die Schuhe wieder blitzeblank sein.

Im Überblick:

  • Wasser
  • Spülmittel
  • Backpulver
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Küchentuch und evtl. Schuhpflege