• Bücherspirale auf dem Görlitzer Friedhof

  • Mehr als 100 griechische Soldaten starben in Görlitz. Ihnen ist diese Gedenkstätte auf dem städtischen Friedhof gewidmet.

  • In der Alten Feierhalle auf dem Görlitzer Friedhof werden sogenannte Zimmerdenkmale gezeigt. Die Bilder schmückten einst Küchen und Stuben, als es noch keine Fotos gab oder die Aufnahmen für den einfachen Bürger zu teuer waren. "Es waren Erinnerungen für die Menschen damals", so die Leiterin der Friedhofsverwaltung, Evelin Mühle. Die Ausstellung ist heute, am Totensonntag, von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

Weltgeschichte und eine Bücherkiste in Görlitz

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Christen, aber auch Konfessionslose gedenken heute ihrer verstorbenen Angehörigen. Die Gräber werden mit Gestecken und Trauerkränzen geschmückt. Kirchen laden zu Andachten und Gottesdiensten  ein. Dabei werden auch die Namen der im vorigen Jahr Verstorbenen verlesen.  Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag wird immer am letzten  Sonntag vor dem ersten Advent begangen.

Trauer, Erinnerung und Besinnung - für viele ist der Friedhof dafür ein Ort. Friedhöfe sind aber auch Orte der Begegnung. Besucher können auf Entdeckungstour gehen – so auf dem Görlitzer Friedhof. Dort führt zum Beispiel eine Spirale zu einer Bücherkiste. Es gibt einen Naturlehrpfad. Und der Spaziergänger kann erfahren, dass in Görlitz einmal über 7.000 Griechen gelebt haben. Lust auf einen Bummel?  Hören Sie den Beitrag...

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Reporter Knut-Michael Kunoth