Ein Toter bei Messerstecherei in Pölbitzer Regenbogenhaus
Bei einer Messerstecherei im Regenbogenhaus in Pölbitz ist am Dienstagvormittag ein Mann getötet worden. Es handelt sich um einen 28-jährigen Obdachlosen, teilte die Polizei mit. Er starb im Krankenhaus an Stichverletzungen im Oberkörper. Noch am Tatort in der Büttenstraße wurde ein 54-Jähriger als mutmaßlicher Täter festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge waren die alkoholisierten Männer zunächst in einem Wortgefecht aneinander geraten. Der Ältere soll daraufhin ein Messer gezückt und mehrfach auf das Opfers eingestochen haben. Er wird am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Über das Motiv der Tat wurde bisher nichts bekannt.
Das Regenbogenhaus wird nur noch bis Ende Juni offen sein. Vor wenigen Wochen hatte die Stadt den Mietvertrag mit der Betreiberin gekündigt. Wo Obdachlose künftig Unterschlupf finden können, darum muss sich der Landkreis kümmern.