1. Mai in Zwickau: Wirtschaftsminister Dulig verteidigt Mindestlohn
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat den Mindestlohn gegen Angriffe aus der Union verteidigt. Auf der Maikundgebung in Zwickau sagte der SPD-Politiker am Vormittag vor rund 600 Teilnehmern, 300.000 Sachsen hätten nun eine bessere Perspektive und müssten nicht mehr mit Hartz IV aufstocken. Klar sei aber auch, dass der Mindestlohn lediglich eine untere Haltelinie definiere, eine „Sittlichkeitsgrenze“. Stattdessen müssten Tariflöhne Normalität sein. "Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent in Sachsen, dem drittstärksten Wachstum aller Bundesländer in 2014, stehen wir sehr gut da. Auch Fachkräfte halten und gewinnen wir aber nur mit anständigen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen. Dazu braucht es starke Tarif- und Sozialpartnerschaften", so Dulig.