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1.200 Menschen bei Maikundgebung auf dem Hauptmarkt

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Soziale Gerech­tig­keit und höhere Löhne – das waren die zentralen Themen der Maikund­ge­bung auf dem Haupt­markt. Die Forde­rungen der Redner: Einfüh­rung eines gesetz­li­chen Mindest­lohnes, die 35-Stunden-Woche auch im Osten und eine Umver­tei­lung von oben nach unten. „Dieje­nigen, die durch die Gesell­schaft reich geworden sind, müssen etwas zurück­geben,“ sagte Uwe Hück, Vorsit­zender des Gesamt­be­triebs­rates von Porsche, vor etwa 1.200 Menschen. Millio­näre dürften sich nicht außer­halb der Gesell­schaft stellen. Zwickaus IG-Metall-Chef Stefan Kademann nannte es eine "Schande, dass die sächsi­sche Wirtschafts­för­de­rung mit Niedrig­löhnen um Inves­toren wirbt". Die aktuelle Forde­rung der Gewerk­schaft nach 5,5 Prozent mehr Gehalt in der Metall- und Elektro­in­dus­trie sei angemessen. Aller­dings hatte Uwe Hück zuvor einge­schränkt, von höheren Tarif­ab­schlüssen sollten künftig nur noch Gewerk­schafts­mit­glieder profi­tieren dürfen.