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24 Tunesier von Schkeuditz aus abgeschoben

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Das Abschiebe-Abkommen mit Tunesien ist erstmals in Sachsen angewendet worden. Mit einer Charter­ma­schine wurden am Donnerstag vom Flughafen Leipzig aus 24 Tunesier zurück in ihr Heimat­land gebracht. Das hat das sächsi­sche Innen­mi­nis­te­rium am Freitag mitteilt. Es sei die bislang größte Gruppe gewesen, die in ein arabi­sches Land abgeschoben worden sei. Die meisten der Tunesier kamen aus Sachsen, je einer aus Berlin, Bayern und Nieder­sachsen. Bundes­in­nen­mi­nister Thomas de Maizière hatte das Pilot­pro­jekt erst Anfang März bei Gesprä­chen in Tunis verein­bart.