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3. Liga: FSV Zwickau sieht Entscheidung über Saison bei den Behörden

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Die Entscheidung über die Fortsetzung der 3. Fußball-Liga sieht der FSV Zwickau eher in Händen der Behörden. „Entscheidend ist die behördliche Anordnungslage, die abhängig ist vom medizinischen Konzept“, sagte FSV-Vorstandssprecher Tobias Leege dem Mitteldeutschen Rundfunk. Zwar sei er wie viele Vorstandskollegen der mitteldeutschen Drittligisten erfreut über die angekündigten Finanzhilfen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) aus dem 7,5 Millionen Euro-Topf der vier deutschen Champions-League-Vereine, dennoch bleibt der FSV Zwickau bei seiner Haltung, die Saison ohne Absteiger abzubrechen.

Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes will die 20 Vereine demnächst über das Konzept der DFL informieren, damit sie sich eine umfassende Meinung bilden können. In der 3. Liga fehlen noch elf Spieltage bis zum Saisonende. Acht Clubs haben in der Corona-Krise öffentlich mit einem Positionspapier für einen Abbruch plädiert, sechs dagegen. Der Rest hält sich öffentlich zurück. Die Abbruchbefürworter sind abstiegsgefährdet oder stehen auf einem Aufstiegsplatz. Clubs, die weiterspielen wollen, rechnen sich Chancen auf den Aufstieg aus. (dpa)