++ EIL ++

Corona-Politik treibt mehr Menschen auf die Straße

Zuletzt aktualisiert:

Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen nimmt in Zwickau zu. Zur inzwischen 6. Kundgebung der Bewegung Zwickau waren heute Abend rund 350 Frauen, Männer und Kinder gekommen, deutlich mehr als vor einer Woche. Am Rosenmontag war es damit verglichen eine kleine Gruppe gewesen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Frühjahrsputz“. Ein Redner sah Parallelen zum Prager Frühling – den Kritikern ging es um Liberalisierung und Demokratisierung. Corona bezeichnete der Mann als „eine Krankheit, die irgendwas ist, aber wahrscheinlich nicht gefährlich.“

Als Folgen der Corona-Politik wurden in Redebeiträgen unter anderem Unternehmen genannt, die vor dem Ruin stehen, oder wegbrechende soziale Kontakte. Eine Vertreterin von „Eltern stehen auf“ berichtete von einem Selbstmord in einem Gymnasium des Landkreises. „Merkel hat Kinder auf dem Gewissen“, sagte sie, Teilnehmer skandierten daraufhin: „Merkel muss weg!“. Am Ende ihrer Ansprache forderte die Frau, Schulen und Kitas zu öffnen – ohne Test und Maske! – und erntete dafür starken Applaus.