• Symbolbild. Foto: Pixabay

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4 Millionen Jodtabletten für junge Sachsen

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Sachsen hat sich mit rund vier Millionen Jodtabletten eingedeckt. Sie sollen nach einem Atomunfall in Kernkraftwerken an Kinder und Jugendliche sowie Schwangere ausgegeben werden. Der Freistaat folgt damit einer Empfehlung der Strahlenschutzkommission. Sie hatte nach Auswertung der Reaktor-Katastrophe von Fukushima der Bundesregierung geraten, die Verteilung von Jodtabletten auszudehnen – für Einwohner bis zu 18 Jahren auf das gesamte Bundesgebiet.

Die 61 Paletten mit den Jodtabletten für Sachsen befinden sich derzeit in einem Lager des Polizeiverwaltungsamtes in Leipzig. Derzeit werde ein Konzept für die Verteilung erarbeitet, sagte uns der Sprecher des Innenministeriums, Jens Meinel. Die Ausgabe könnte im Ernstfall durch die Landkreise und kreisfreien Städte übernommen werden.

Durch die Einnahme der Tabletten wird eine Blockade aufgebaut . Sie soll verhindern, dass radioaktives Jod in die  Schilddrüse gelangt