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400 Azubis von VW-Krise betroffen

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Nach der Kündigung der Tarifverträge bei Volkswagen Sachsen bangen auch alle Auszubildende um ihre Zukunft. Betroffen sind rund 400 Azubis an den Standorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden.

Die jungen Leute seien verunsichert, zeigten sich aber kämpferisch, beschreibt die Vorsitzende der Jugend- und Ausbildungsvertretung bei VW, Lisa Neubert, die Stimmung in einem Interview mit der Freien Presse. Sie fordert die jungen Mitarbeiter auf, Geschlossenheit zu zeigen. Auszubildende seien die Zukunft eines Unternehmens, so Neubert. Die Entscheidungen des Vorstands bezeichnete sie als verantwortungslos.

Unter den 400 jungen Leuten sind Praktikanten, Auszubildende und Dual-Studenten. Mit den Tarifverträgen wurde unter anderem auch deren Übernahmegarantie aufgekündigt.