60 Jahre Grubenunglück in Zwickau
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Viele Zwickauer halten am Samstag wieder inne: Auf den Tag genau vor 60 Jahren ereignete sich im damaligen VEB Steinkohlenwerk „Karl Marx“ auf dem Brückenberg das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR. Nach einer Explosion in mehr als 1.000 Metern Tiefe waren 178 Bergleute eingeschlossen. Tagelang bangten Familien um ihre Söhne, Väter und Großväter. Nur ein Teil der Kumpel konnte gerettet werden. 123 Bergmänner starben.
Die Opfer wurden auf dem Zwickauer Hauptfriedhof beigesetzt, wo heute ein Gedenkstein steht. Dort werden am Vormittag (10 Uhr) Kränze niedergelegt und mit einem stillen Gedenken an das Unglück erinnert. Schon am Morgen (8:15 Uhr) gab es in der Moritzkirche einen Gedenkgottesdienst.