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7 Mio. Euro fließen in weitere Altlastensanierung in Crossen

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Der durch die Uranaufarbeitung verseuchte Altarm der Mulde in Zwickau-Crossen wird in den kommenden Jahren für 7,2 Millionen Euro saniert. Konkret geht es um einen 500 Meter langen Abschnitt, der seit einer Flussbegradigung zum Schneppendorfer Bach gehört, wie der Bergbausanierer Wismut am Mittwoch mitteilte. Zunächst würden Bäume und Sträucher auf dem Areal gerodet, im Laufe des Jahres sollen dann die Sanierungsarbeiten beginnen und bis 2025 dauern. Das Vorhaben sei das letzte rund um die Halde der ehemaligen Uranaufbereitung dort.

Von 1951 bis 1989 wurde im Aufbereitungsbetrieb Crossen durch die SAG/SDAG Wismut Uranerz aufbereitet. Da sich der Altarm der Mulde in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Aufbereitungsbetrieb befindet, kam es durch den Betrieb zu Kontaminationen in diesem Bereich.