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Abriss der Puschkinschule geht in heiße Phase

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Wer am Neumarkt unter­wegs ist, kann es seit Mittwoch beobachten: Die Pusch­kin­schule wird stünd­lich weniger. Stück für Stück frisst sich der Abriss­bagger durch das Gebäude, knabbert an der Fassade.

Zwar laufen die Arbeiten schon seit mehreren Wochen, aber eben im hinteren Teil, nach außen hin nicht sichtbar.

Ein Bauzaun steht um die alte Schule herum, aber nach vorne zur Bosestraße darf trotzdem nichts kippen. Fällt so eine Wand, dann würden die Mauer­teile auf die Schienen krachen – und das bei laufendem Straßen­bahn­be­trieb.

Vorge­sorgt wurde deshalb mit einer an einem Kran hochge­zo­genen Schutz­matte.

Erträg­lich ist der Dreck, der entsteht. Ein Bauar­beiter hält pausenlos mit dem Wasser­schlauch drauf.

Wenn alles nach Plan läuft, will das HBK dort im Herbst den Grund­stein legen für sein Ärzte­haus. Sieben Millionen Euro sind geplant. Veran­schlagte Bauzeit: knapp zwei Jahre.

Acht Arztpraxen sollen sich ab 2019 um Patienten kümmern. Die Praxen werden nicht zusätz­lich aufge­macht, sondern schließen dann an ihren bishe­rigen, über die Stadt verteilten Stand­orten.