Abschiebegewahrsam kommt später
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Die Einrichtung für den umstrittene sächsischen Ausreisegewahrsam zur Abschiebung abgelehnter Asylsuchender wird voraussichtlich erst im dritten Quartal kommenden Jahres fertig. Das sagte Innenminister Markus Ulbig der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich sollte die Einrichtung in Dresden schon Anfang 2017 zumindest teilweise in Betrieb gehen. In dem Gewahrsam sollen bis zu 30 Ausreisepflichtige, die sich der Abschiebung entziehen wollen, bis zu vier Tage festgehalten werden könne. Aber dafür muss noch die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, so Ulbig. Am Freitag will sich der Innenausschuss des Landtages mit der Gesetzesvorlage der Staatsregierung befassen.