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Aero-Club verlangt Bekenntnis der Stadträte zu Flugplatz

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Die neu entbrannte Debatte um eine mögliche Schlie­ßung des Flugplatzes zugunsten von Indus­trie- oder Gewer­be­an­sied­lungen stößt beim Pächter Aero-Club auf absolutes Unver­ständnis. Vereins­chef Joachim Lenk sagte unserem Sender, er hoffe dass diese "blödsin­nige Diskus­sion" wieder aufhöre. Die Stadt­räte sollten sich statt­dessen zum Flugplatz bekennen.

Der Kreis­sport­bund hat dagegen eine gründ­liche Diskus­sion angemahnt. Vorsit­zender Jens Juraschka sagte, die Entscheider sollten sich schnell mit dem Aero-Club an einen Tisch setzen, um einen Kompro­miss zu finden. Dieser könne auch eine höhere Pacht einschließen. Derzeit zahlt der Flieger­club 1.200 Euro jährlich.

Am Dienstag hatte der Finanz­aus­schuss die Entschei­dung über die Verlän­ge­rung des Pacht­ver­trages vertagt. Statt­dessen wurde der Standort erneut als mögli­ches Indus­trie­ge­biet ins Gespräch gebracht.

Die Indus­trie- und Handels­kammer wollte sich auf Nachfrage nicht klar positio­nieren. Die Debatte komme überra­schend, sagte Geschäfts­führer Torsten Spranger. Es fehlten Fakten für eine Meinungs­bil­dung. Ein Kompro­miss könnte der Verwal­tungs­vor­schlag sein. Er sieht vor, einen kleinen Streifen entlang der Reichen­ba­cher Straße für Gewerbe abzutrennen.

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Joachim Lenk
Jens Juraschka