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Agarminister Kupfer will Landflucht stoppen

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Im Landtag ist am Mittwoch unter anderem über die sächsi­schen Inter­essen in der Energie­po­litik disku­tiert worden. Wirtschafts­mi­nister Morlok von der FDP kriti­sierte die geplante Ökostrom-Reform. Private Haushalte und Unter­nehmen müssten auch weiter mit steigenden Strom­preisen rechnen, sagte er.Am Vormittag gab Landwirt­schafts­mi­nister Kupfer eine Regie­rungs­er­klä­rung ab und erläu­terte, wie es mit den ländli­chen Regionen des Freistaates weiter­gehen soll. Er will die Lebens­qua­lität auf dem Lande weiter verbes­sern. Kupfer möchte, dass die Menschen wieder von der Großstadt aufs Land ziehen, weil es sich dort gut leben lässt. Immer Menschen verlassen in Sachsen die Dörfer und kleinen Städte. Mit viel Geld will die Regie­rung die Abwan­de­rung stoppen. Von 2014 bis 2020 stehen nach dem neuen Entwick­lungs­pro­gramm für den Ländli­chen Raum rund 1,1 Milli­arden Euro an Förder­mit­teln von EU, Bund und Land zur Verfü­gung. Die Opposi­ti­ons­par­teien im Landtag aller­dings zweifeln am Erfolg. Vertreter kriti­sierten unter anderem, dass die Regie­rung in den vergan­genen Jahren das Schul­netz auf dem Lande stark ausge­dünnt und damit die Bildungs­chancen verschlech­tert habe. Auch die Anbin­dung des ländli­chen Raumes mit dem Öffent­liche Nahver­kehr sei schlechter geworden.