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Albrechtsburg zeigt bald 1.100 Jahre sächsische Geschichte

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Sachsen bereitet für 2029 eine große Landesausstellung vor. Sie wird auf der Albrechtsburg in Meißen über die Bühne gehen und 1.100 Jahre sächsische Geschichte präsentieren. 

Die Schau soll das Lebensgefühl und die Identität der Menschen aufgreifen und zeigen, wie sich das Land im Laufe der Zeit verändert hat. Die grundlegende Frage der Ausstellung lautet „Was ist eigentlich sächsisch?“ Sie untersucht, wie sich Sachsen im Laufe der Zeit verändert hat und welche kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Einflüsse das Land geprägt haben. Dabei werden verschiedene Epochen - vom Mittelalter über die Barockzeit und die Industrialisierung bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Gegenwart - thematisch miteinander verbunden.

Die Ideen der Sachsen sind gefragt 

Die Sachsen sind aufgerufen, sich mit ihren Ideen zu beteiligen. Dafür gibt es jetzt zahlreiche Beteiligungsprojekte und Mitmachaktionen. „Wir wollen die Menschen im ganzen Land einladen, ihre Sicht auf Sachsen einzubringen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, was uns verbindet“, erklärt Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Gerade in dieser besonderen Zeit brauchen wir Orte, die Orientierung geben und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen.“

Auf den Social-Media-Kanälen, bei Veranstaltungen, bei Ausstellungen und Projekten unterschiedlicher Art im ganzen Land können sich die Sachsen mit ihrer Geschichte einbringen. So wird bis 2029 eine große Sachsen-Erzählung entwickelt. Es entsteht eine Heimat-Erzählung, in der die Menschen mit ihren Erinnerungen, Wünschen, Träumen und Ideen selbst zu Wort kommen. Die entstehenden Inhalte, Geschichten, Porträts, Filme etc. können Teil des Festjahres in Meißen werden und sich in verschiedenen Formen rund um die Ausstellung wiederfinden.