Alstom-Beschäftigte in Neumark kämpfen um ihre Arbeitsplätze
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Beim Kesselbauer Alstom in Neumark haben am Donnerstag etwa hundert Beschäftigte für den Erhalt ihres Standortes protestiert. Damit reagierten sie auf die Ankündigung des französischen Konzerns, die Produktion im kommenden Jahr einzustellen bzw. einen Teil des Werkes zu verkaufen. Schon seit Mitte Oktober gebe es wegen mangelnder Aufträge keine nennenswerte Produktion mehr, sagte Jörg Brodmann von der IG Metall unserem Sender. Nachdem die Beschäftigten von den Konzernplänen durch die Medien erfahren hatten, erhoffen sie sich Klarheit von einer Betriebsversammlung am 19. November. Insgesamt sind etwa 200 Menschen in Neumark bei Alstom beschäftigt. Rund die Hälfte arbeitet in der gefährdeten Kesselproduktion.
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Alstom-Werker Ulrich Falke