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Amtsgericht Zwickau schickt Stalker ins Gefängnis

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Weil er einer jungen Frau nachgestellt hat, ist ein Zwickauer zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil fiel Montag am Amtsgericht. Der 54-Jährige lauerte der Verwaltungsangestellten auf Arbeit auf. Auch an ihrem Wohnort trieb sich der Mann herum, nachts warf er Steine an das Schlafzimmerfenster. Polizisten fanden einen Zettel mit Beleidigungen am Auto der Frau. Den Großteil der Verhandlung hat der Angeklagte verpasst. Der Richter schickte ihn wegen Aufmüpfigkeit in die Verwahrzelle. Doch auch dort gab der Mann keine Ruhe. Er klopfte laut und setzte die Zelle unter Wasser. Ein Gutachter konnte keine psychiatrische Erkrankung feststellen, allerdings mangelndes Unrechtsbewusstsein und unterdurchschnittliche Intelligenz.