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Angeklagter erhält nach Einbruchserie Jugendstrafe

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Im Prozess um eine Einbruch­serie vor drei Jahren in Zwickau und Umgebung ist der Angeklagte am Montag zu einer Jugend­strafe von vier Jahren und drei Monaten verur­teilt worden. Damit blieb das Gericht unter der Forde­rung der Staats­an­walt­schaft, die den Mann nach Erwach­se­nen­straft­recht für elfein­halb Jahre hinter Gitter bringen wollte.

Richter Klaus Hartmann sah es als erwiesen an, dass der zur Tatzeit 20-jährige Beschul­digte Vladan M. als Mitglied einer Famili­en­bande an mehreren Raubzügen betei­ligt war. Zusammen mit einer bereits wegen Einbrü­chen in Dänemark verhängten Strafe muss der Serbe für insge­samt sechs Jahre ins Gefängnis.

Der Richter betonte die beson­dere Schwere der Schuld. Denn Opfer seien ausschlie­ß­lich alte Menschen gewesen. In Werdau hatte die Bande eine Frau gewürgt, in Weißen­born starb ein gefes­selter Mann an einem Herzin­farkt. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.