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Angeklagter gesteht Brandanschlag auf Asylheim

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Nach dem Brand­an­schlag auf eine Flücht­lings­un­ter­kunft in Crimmit­schau hat einer der drei mutma­ß­li­chen Täter gestanden. Der 32-Jährige sagte am Montag zum Prozess­auf­takt vor dem Landge­richt Zwickau, er habe an dem betref­fenden Abend im November mit den beiden anderen Angeklagten gemeinsam getrunken. Dabei habe der älteste Täter gleich zu Beginn angekün­digt, „das Ding wird heute Abend brennen.“ Die drei Männer stehen wegen Brand­stif­tung und versuchten Mordes vor Gericht. Sie sollen drei Molotow-Cocktails geworfen haben. Im Haus schliefen 39 Asylbe­werber, die Hälfte davon Kinder. Verletzt wurde niemand, weil die Brand­sätze von selbst erloschen oder ihr Ziel verfehlten. Die beiden anderen Angeklagten schweigen vor Gericht bislang.

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Gerichts­spre­cher Rainer Huber