Arbeiten im Cainsdorfer Turnerheim gehen voran
Die Teilsanierung des Turnerheims in Cainsdorf läuft nach Plan. Dach und Fenster sind neu, jetzt ist der Innenausbau an der Reihe, wie Ortsvorsteher Gerd Drechsler am Freitag mitteilte. 1,3 Millionen Euro lässt sich die Stadt das Vorhaben kosten. Begonnen hatten die Arbeiten im vergangenen September.
Am 17. Oktober soll das neue Stadtteilzentrum planmäßig den Nutzern übergeben. Das sind verschiedene Vereine und der Ortschaftsrat. In Gaststätte und Saal können dann wieder Veranstaltungen stattfinden. Drechsler rechnet auch mit Gästen aus anderen Stadtteilen und Wilkau-Haßlau.
Auch nach der Wiedereröffnung gibt es noch einiges zu tun. Vier Vereinsräume sollen noch entstehen, das Gebäude braucht eine neue Fassade, und auch das Außengelände soll noch verschönert werden. Dafür macht sich jetzt ein Förderverein stark. Er nimmt Spenden an und hat auch eine Turnerheim-Aktie herausgebracht, die für mindestens fünf Euro erhältlich ist.
Das Turnerheim war 1928 errichtet worden. Zu DDR-Zeiten gehörte es der Wismut, nach der Wende hatte es vier Betreiber.