Arbeitsagentur: Aktionsplan „Job-Turbo“ trägt erste Früchte
Der bundesweite Aktionsplan „Job-Turbo“ soll helfen, freie Stellen mit Geflüchteten zu besetzen. Das funktioniert im Kreis Zwickau immer besser, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung von Arbeitsagentur und Jobcenter hervorgeht.
Unternehmen seien zunehmend bereit, Menschen aus anderen Ländern einzustellen, auch mit begrenzten Deutschkenntnissen, sagte Agenturchef Andreas Fleischer. Wichtig für die Firmen seien die Motivation der Geflüchteten, eine gesicherte Rechtslage und die Anerkennung von Qualifikationen. Im vergangenen Jahr waren gut 8.700 ausländische Menschen im Landkreis sozialversicherungspflichtig beschäftigt, für eine zahlenbasierte Bilanz seit Beginn der Aktion sei es noch zu früh.
Aktuell betreut das Zwickauer Jobcenter rund 3.500 Geflüchtete, darunter 2.300 aus der Ukraine und ca. 1.200 aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.