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Arbeitsagentur: Über 200 Lehrstellen blieben unbesetzt

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Die Berufsberatung lief wegen Corona unter schwierigen Bedingungen ab - keine Besuche in Schulen, keine Praktika, um nur zwei Punkte zu nennen. Es musste auf andere Kommunikationswege ausgewichen werden. Das habe den Prozess verlangsamt. Am Ende sei jedoch für die meisten Jugendlichen der Übergang von der Schule zur Ausbildung ohne große Stolpersteine verlaufen, sagte der Chef der Zwickauer Arbeitsagentur Andreas Fleischer am Freitag, am Ende des Beratungsjahres und am Anfang des neuen Lehrjahres.

Knapp 1.400 junge Frauen und Männer haben die Beratung der Agentur in Anspruch genommen. Fast alle konnten vermittelt werden. Nur 22 haben aktuell noch keinen Lehrvertrag in der Tasche.

In vielen Betrieben blieben allerdings Lehrstellen unbesetzt. Von denen, die der Agentur gemeldet wurden, sind derzeit 226 offen. Das sind 41 mehr als im Vorjahr. Industrie- und Handelskammer bestätigten den Trend, die zunehmende Sorge um Nachwuchs.    

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Andreas Fleischer, Chef der Arbeitsagentur Zwickau