• Immer mehr Ukrainer melden sich bei den Jobcentern (Symbolbild)

Arbeitslosigkeit in Sachsen steigt an

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Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Juli wie erwartet gestiegen. Insgesamt seien fast 118.500 Menschen arbeitslos gemeldet, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Chemnitz mit.

Das waren gut 2.600 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 5,5 auf 5,6 Prozent.

Wesentlicher Grund für den Anstieg sei, dass sich viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine bei den Jobcentern angemeldet haben. So seien inzwischen gut 16.500 von ihnen als arbeitssuchend und fast und 9.500 als arbeitslos registriert.

Gleichzeitig gibt es laut Regionaldirektion erste Zeichen der Verunsicherung. Die Unternehmen übermittelten weniger freie Stellen als gewöhnlich in einen Juli, wenngleich die Zahl der offenen Stellen nach wie vor hoch ist. (dpa)