Archäologen graben am Georgenplatz Mauerreste und Scherben aus
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Bei Ausgrabungen an der Sparkassen-Kreuzung neben dem Georgenplatz in Zwickau sind Reste einer alten Ufermauer des Moritzbachs zum Vorschein gekommen, ebenso Glasscherben vom früheren Krankenstift, die zum Verfüllen des Bachs verwendet wurden. Außerdem Tonscherben aus dem 13. Jahrhundert.
Jetzt hoffen die Archäologen, noch eine sogenannte Schanze aus der Zeit des 30-jährigen Krieges zu finden. Das ist ein Schutzwall, mit dem sich Angreifer vor Gegenwehr schützten.
Bis September werden die Grabungen noch dauern. Danach wird an der Stelle ein Seniorenpflegeheim hochgezogen.