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  • Kurz nach der Tat am Montagnachmittag gegen 17 Uhr riegelte die Polizei den Eingang zur Graimmaischen Straße (Fußgängerzone) komplett ab. Hier ist der Amokfahrer reingefahren vom Leipziger Augustusplatz aus hineingerast.

Augenzeuge der Amokfahrt: „Ich habe meinen Freund gerade noch weggezogen.“

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Die Amok-Fahrt von Leipzig. Zwei Tote und etliche Verletzte. Und plötzlich ist es wieder da: Ein bedrückendes Unsicherheitsgefühl. Denn es hätte jeden von uns dort in der Fußgängerzone treffen können. 

Ein 33-jähriger Deutscher aus Leipzig ist mit hoher Geschwindigkeit durch die Grimmaische Straße gerast. Warum, ist bisher unklar. Er soll viele Tattoos gehabt haben. Und helle Haut. Bei seiner Festnahme habe er psychisch auffällig gewirkt, heißt es. 

Augenzeuge berichtet: „Ein Auto, was eigentlich völlig unvorstellbar war, kam auf uns zu“

Ein Augenzeuge hat uns seine Beobachtungen geschildert. Er war mit einem Freund gegen 17 Uhr gerade vom Leipziger Markt aus in Richtung Augustusplatz unterwegs. „In Höhe des Würstchen-Verkaufsstandes kurz vorm Galeria Kaufhof.“ Plötzlich seien von vorn zwei Scheinwerfer zu sehen gewesen. „Ein Auto, was eigentlich völlig unvorstellbar war, kam auf uns zu.“

Der Fahrer habe „ordentlich Gas gegeben.“ Der Motor hätte dabei aufgeheult. „Keine Ahnung. 50, 60, 70 Sachen oder sowas wird´s draufgehabt haben.“ Es sei alles sehr schnell gegangen. „Das Autos ist etwa 2, 3 Meter an uns vorbei. Ich habe ihn dann noch am Arm weggezogen.“

Als sie sich umdrehten hätten sie noch gesehen, dass sich eine junge Frau auf dem Dach an der Dachreling links und rechts festgehalten habe. Dann war der Wagen auch schon vorbei und nicht mehr zu sehen. „Ich bin glücklich, dass ich, dass wir noch leben.“

Audio:

Ein Augenzeuge hat uns seine Beobachtungen geschildert. Er war mit einem Freund gerade vom Markt aus in Richtung Augustusplatz unterwegs, als der Wagen plötzlich auf sie zugerast kam und schon schwer beschädigt ganz knapp an ihnen vorbei rauschte: