Ausschuss gibt grünes Licht für teure Ampel
Sie gehört zu den prominenten Knotenpunkten in Zwickau: die Kreuzung Crimmitschauer Straße / Kopernikusstraße / Jahnstraße. Vermutlich noch in diesem Jahr bekommt sie eine neue Ampelanlage. 320.000 Euro gibt die Stadt dafür aus. Der Bau- und Verkehrsausschuss segnete das Vorhaben am Montag ohne Gegenstimme ab. Wohl kaum wegen des Bekanntheitsgrades. Die Kreuzung ist ein Unfallschwerpunkt.
Im Jahr 2022 gab es an der Kreuzung sieben Unfälle, sagte Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn und fügte hinzu, der entstandene Sachschaden entspreche der Investition in die neue Anlage. Im Jahr davor blieb es bei einer Kollision, 2011 waren es zwölf Unfälle. Es entstand nicht nur zu Blechschaden, es gab Verletzte, auch Radfahrer waren darunter. Linksabbieger kollidiert mit Geradeausfahrer – das war die häufigste Konstellation.
Der Auftrag, die neue Ampel zu planen, ging an eine Bremer Firma. Sie soll die Signal-Programme so ändern, dass Unfälle künftig vermieden werden. Im Juni sollen die Ergebnisse vorliegen, im August die Bauleistungen ausgeschrieben werden.