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Autarkstrom-Krise: Löhne sicher, Partner gesucht

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Die in Schieflage geratene Firma Autarkstrom erneuerbare Energien Zwickau GmbH soll neu aufgestellt werden. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Oliver Junghänel am Donnerstag mitteilte, laufen intensive Gespräche mit strategischen Partnern über die Sanierung des Unternehmens. Der Geschäftsbetrieb werde mit 30 Arbeitnehmern uneingeschränkt fortgeführt, die Lohnzahlungen seien gesichert.

Dass die Firma in die Krise rutschte, erklärt Junghänel u.a. mit „erheblichen Verwerfungen am Markt für PV- Anlagen“. Der Rechtsanwalt war am Mittwoch vom Chemnitzer Amtsgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden, nachdem Autarkstrom selbst die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt hatte (AZ: 401 IN 172/25). 

Öffentlich wurde die Schieflage des Unternehmens am Mittwoch auch durch eine Mitteilung der Eispiraten Crimmitschau, deren Hauptsponsor Autarkstrom seit 2023 war. Firmenchef Frank Fischer habe Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann am Dienstagabend persönlich informiert, heißt es darin.

„Dies ist ein weiterer Rückschlag in der aktuellen Situation, welche es nun kurzfristig aufzuarbeiten gilt“, so Pressesprecher Aaron Frieß. Die Eispiraten sind in der DEL2 Tabellenletzter und streiten mit der Stadt ums Geld. Nun gelte es, weiteren Schaden von den Eispiraten abzuwenden. Frieß kündigte weitere Informationen zu diesem Thema an.

„Wir hatten mit der Autarkstrom erneuerbare Energien Zwickau GmbH einen stets zuverlässigen Partner an unserer Seite und bedauern sehr, dass wir einen sportbegeisterten Partner aus der Region verlieren“, so Frieß.