Autohändler lässt Tacho-Mafia hochgehen
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Spannende Entwicklung beim Prozess wegen Tachomanipulation vor dem Landgericht. Der angeklagte Autohändler aus Mülsen hat am Donnerstag ausgepackt. Demnach soll es einen Zwickauer geben, der heute noch mit einer speziellen Software Autohäusern seine Dienste anbietet. Pro manipuliertem Tacho verlangt der Mann 150 Euro. Die jetzt verhandelten 144 Betrugsfälle liegen gut zehn Jahre zurück. Bei einem Wagen seien über 60.000 Kilometer unterschlagen worden. Prozessbeobachter gehen davon aus, dass der Angeklagte gegen eine hohe Geldstrafe auf Bewährung davon kommt, weil er den Ermittlern wichtige Details geliefert hat. Die Verhandlung geht im März weiter.