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Automobiltag zeigt über 100 Jahre Zwickauer Fahrzeugbau-Geschichte

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Wieder ist ein Highlight im Zwickauer Stadtjubiläum Geschichte: Der Automobiltag zur 900 Jahrfeier hat am Sonntag tausende Besucher in die Stadt gelockt. Besonderer "Hingucker" war der Nachbau des ursprünglich 1904 gebauten Horch 14-17 PS Tonneau. Das Fahrzeug wird seit sechs Jahren vom Förderverein des August-Horch-Museums nachgebaut und konnte zum Automobiltag das erste Mal mit komplettem Kutschenaufbau gezeigt werden. Für den weiteren Aufbau des Oldtimers hat der Verein am Sonntag auch noch eine Spende über 10.000 Euro bekommen von der Meeraner Firma Brose. Vereinschef Bernd Czekalla war froh über die Spende, denn der Aufbau des Horch ist sehr teuer und aufwendig. Weil es immer wieder finanzielle Engpässe gab, wird das Auto auch nicht wie geplant im nächsten Jahr fertig, sondern erst ein Jahr später, sagte er unserem Sender. Verkaufen werde man es nicht - es soll als Ausstellungsstück im Museum bleiben, so Czekalla.

Beim Automobiltag zum 900. Stadtgeburtstag wurde die gesamte Innenstadt zum Freiluftmuseum. Zu sehen waren u.a. 250 Oldtimer-Modelle von Horch, Audi, DKW und Auto Union sowie das DDR-Kultauto Trabant. Joachim Funke vom Verein "Intertrab" sagte uns, dass die Trabi-Meile sehr gut angenommen wurde von den Besuchern und es viele schöne Fachgespärche gab. Außerdem konnten Besucher auch aktuelle Entwicklungen von Volkswagen und der Westsächsischen Hochschule Zwickau begutachten.

Highlight für kleine Autofans war wohl die Meile der Nutzfahrzeuge auf dem Dr.-Friedrichs-Ring mit modernen und historischen Feuerwehren, THW-Fahrzeugen oder Militär-LKW. (mit dpa)

Audio:

Bernd Czekalla, Geschäftsführer Förderverein August-Horch-Museum
Joachim Funke vom Verein "Intertrab" zur Trabi-Meile