Autoschieber „verpasst“ SEK-Training in der Oberlausitz
Ein Autoschieber ist am Vormittag auf der Flucht vor der Polizei auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz gestellt worden. Am Steuer des Audi Q7 saß ein Pole. Gegen den 31-Jährigen, der unter Drogen stand, lag schon ein Haftbefehl vor. Der Autoschieber wollte clever sein und nicht auffallen: Am Auto befanden sich gestohlenen Görlitzer Kennzeichen.
Der Audi geriet auf der B 156 zwischen Boxberg und Weißwasser ins Visier eine Streife. Die Polizisten signalisierten: Halt, Polizeikontrolle. Doch der Fahrer gab Gas und rammte den Streifenwagen. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Auf der B 115 nahm der Einfahrt zur Panzerschießbahn. Dabei stieß er gegen eine Schranke. Wäre er eine Straße eher abgebogen, hätte es für ihn sehr ungemütlich werden können. Dort trainierte gerade das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes.