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Bahn warnt in Sachsens Sommerferien vor Spielen auf Gleisen

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Immer wieder kommt es in Sachsen zu Zwischenfällen auf Bahnanlagen. Vor knapp zwei Wochen sind ein 18-Jähriger und zwei 13-Jährige geschnappt worden, die in Machern Betonteile auf Schienen gelegt haben sollen. Diese Woche haben Unbekannte Schottersteine auf Gleise in Aue-Bad Schlema gelegt. Zeugen haben am Tatort fünf junge Männer gesehen. Die Deutsche Bahn warnt vor solchen Dummejungenstreichen.

In Machern bei Leipzig und in Aue-Bad-Schlema im Erzgebirge ist zum Glück niemand verletzt worden. DB-Vorstand Volker Hentschel sagt aber klipp und klar: Es ist verboten, Bahnanlagen zu betreten. Wo Züge fahren, sei kein Platz für Abenteuer.

Gerade in den sächsischen Sommerferien würden viele auf dumme Gedanken kommen und etwa Selfies auf Schienen machen. Hier drohe ernte Gefahr. Ein Zug würde 1.000 Meter brauchen, bis er nach einer Vollbremsung steht. Außerdem seien die Fahrzeuge immer leiser und damit erst spät zu hören.

Das Klettern auf abgestellte Züge sei ebenfalls lebensgefährlich. Selbst wenn man eine Oberleitung nicht berühre, könne es zu einem tödlichen Stromüberschlag kommen.