++ EIL ++

Bald wieder „Berggeschrey“ im Wildenfelser Zwischengebirge?

Zuletzt aktualisiert:

Wertvoller schwarzer Marmor und Kalkstein schlummern im Wildenfelser Zwischengebirge. Abgebaut wurden die Gesteine zuletzt im Jahr 1952. Anfang der 1990er Jahre gab es erneut Abbau-Pläne. Die konnten Gegner vom Förderverein zur Sicherung und Entwicklung des Wildenfelser Zwischengebirges aber abwenden. 

Doch nun, rund 30 Jahre später, sieht die Initiative sich erneut der Gefahr gegenüber, dass es im Wildenfelser Zwischengebirge wieder Bergbau geben könnte. Die bundeseigene Bodenverwertungs und -verwaltungs GmbH (BVVG) in Berlin hat die Abbaurechte neu ausgeschrieben, sagte der Vereinsvorsitzende Mike Lang unserem Sender. Auch der Förderverein wurde angeschrieben und kann ein Angebot abgeben. 

Das Abbaugebiet misst ca. 230.000 Quadratmeter, was etwa 23 großen Fußballfeldern entspricht. Sollte der Fall eintreten, dass dort wieder Bergbau stattfindet, wäre das eine Katastrophe für die Landschaft: „Wenn es so werden sollte, wie aus den Plänen der 90er Jahre hervorgeht, könnte man bald von Wildenfels nach Grünau rüber schauen, weil der große schöne Berg weg wäre“, befürchtet Lang. 

Der Förderverein „Wildenfelser Zwischengebirge“ will erneut alles tun, um den Abbau zu verhindern und hofft dabei auch auf die Unterstützung der Wildenfelser. „Unser Motto: ‘Der Berg bleibt!'“, sagte Lang.

Audio: