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Bauarbeiter entdecken Zisterne unter Schumannplatz

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Bei Bauar­beiten für das Glocken­spiel ist auf dem Schumann­platz eine in Verges­sen­heit geratene Zisterne zum Vorschein gekommen. Der Behälter mit einer Ausdeh­nung von etwa hundert Quadrat­me­tern sei nirgendwo einge­zeichnet gewesen, sagte Stadt­spre­cher Mathias Merz auf Nachfrage unseres Senders. Seit etwa 2000 war ledig­lich ein Zisterne in Höhe Römer­straße bekannt. Beim Anlegen eines neuen Parkweges stießen Bagger nun auf den etwa zur Hälfte gefüllten Behälter. Er wurde vermut­lich in der NS-Zeit angelegt und diente als Wasser­spei­cher für die Feuer­wehr. So wird er auch künftig wieder genutzt. Dem Glocken­spiel sei die Zisterne nicht im Weg, versi­cherte Merz.