Bauern im Freistaat machen schlechte Geschäfte wegen Russland-Sanktionen
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Russland hat den Einfuhrstopp für Lebensmittel aus der EU verlängert – und das trifft auch die sächsischen Bauern. Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat in Dresden gesagt, dass sich der Export nach Russland zwischen 2013 und 2015 fast halbiert hat - von 22,3 auf 11,7 Millionen Euro. „Neben den unmittelbaren Exportauswirkungen gibt es mittelbare Auswirkungen für die Land- und Ernährungswirtschaft“, so Schmidt weiter. Waren, die bis 2014 noch von EU-Mitgliedstaaten nach Russland exportiert wurden, drängten teilweise auf den europäischen Binnenmarkt. Wegen des Überangebotes sinken die Preise.