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Bauhof hat nach dem Winter besonders viel zu tun

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Väterchen Frost hat auch in Zwickau die Straßen arg in Mitleidenschaft gezogen. Das ist nicht zu übersehen, und das Tiefbauamt hat es bestätigt: Der vergangene Winter habe größere Schäden verursacht als in den letzten beiden Jahren, heißt es in der Antwort auf unsere Anfrage.

Ein Teil der Schäden ist bereits behoben. Die Mitarbeiter vom Bauhof sind das ganze Jahr über damit beschäftigt, Fahrbahnen und Gehwege zu reparieren, so das Amt - die Arbeit wird nur durch den Winterdienst unterbrochen. Aktuell wird mit Kaltmischgut gearbeitet. Mitte oder Ende März werden die Mischwerke wieder in Betrieb genommen - dann geht es mit Heißasphalt weiter.

Einige Löcher werden nicht nur geflickt, sondern verschwinden, wenn ganze Straßenabschnitte auf Vordermann gebracht werden, zum Beispiel bei dem umfangreichen Programm mit Dünnschichtbelag. Dieses Vorhaben kostet allerdings die Hälfte der 2,1 Millionen Euro, die zur Verfügung stehen, um Zwickauer Straßen instand zu setzen. Ob dieses Jahr das Geld reicht, die Winterschäden zu beseitigen, lässt sich derzeit nicht einschätzen, sagte ein Mitarbeiter des Amtes diese Woche am Rande des Bauausschusses.