Bei Lehrerbewerbungen gibt es im Freistaat ein starkes Stadt-Land-Gefälle
Trotz Seiteneinsteigern fehlen in Sachsen noch immer Lehrer. Mittlerweile würden zwar weniger Quereinsteiger die Ausbildung zum Lehrer abbrechen, heißt es vom Kultusministerium. Trotzdem würden gerade auf dem Land Pädagogen fehlen.
Die meisten Bewerbungen sind für die Ballungszentren eingegangen. Für Leipzig und Dresden gibt es 2.000 Bewerbungen fürs nächste Schuljahr. Für die ländlichen Regionen um Bautzen, Chemnitz und Zwickau haben sich dagegen nur knapp 900 beworben. Die Stellen an Gymnasien sind in der Regel auch gefragter als die an Oberschulen oder Grundschulen.
Dafür hat sich die Lage bei den Quereinsteigern aber verbessert. 2017 hatte im Schnitt jeder fünfte Seiteneinsteiger die Ausbildung abgebrochen. Jetzt ist es nur noch jeder zehnte.