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Wasserwerke: Keine Fäkalkeime im Trinkwasser!
Das Trinkwasser im Verbreitungsgebiet der Zwickauer Wasserwerke kann bedenkenlos getrunken werden. Es sei nicht mit Coli-Bakterien belastet, also mit Fäkalkeimen, sondern mit coliformen Keimen. Das sei ein entscheidender Unterschied, sagte der Chef der Wasserwerke, Jürgen Schleier, am Freitag unserem Sender. Er widersprach damit einem Medienbericht, in dem von Coli-Bakterien die Rede ist. Coliforme Keime seien gesundheitlich unbedenklich.
Erstmeldung vom Donnerstag:
Das Trinkwasser in Zwickau ist mit sogenannten coliformen Keimen belastet. Wie die Wasserwerke auf ihrer Internetseite mitteilten, wurde bei Routineuntersuchungen eine geringe Belastung mit diesen Keimen festgestellt. Betroffen seien verschiedene Teile des Trinkwassernetzes. Genauere Angaben wurden nicht gemacht.
„Auch wenn keine Gefahr für die allgemeine Gesundheit besteht, wird das Trinkwasser nun in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt mit einer zusätzlichen Chlorzugabe desinfiziert“, schreibt der Versorger. Der erhöhte Chlorgehalt sei nicht gesundheitsschädlich. Das Wasser könne aber einen leichten Chlorgeruch und -geschmack aufweisen.
Die Wasserwerke rechnen damit, dass die erhöhte Chlorung in wenigen Tagen aufgehoben werden kann. Aus Sicherheitsgründen wurden die im Einzugsgebiet liegenden Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser durch das Gesundheitsamt informiert.
