Beschlossener Haushalt in Zwickau: Das sind die Top 5 bei den Investitionen
Der Zwickauer Stadtrat hat am Donnerstagabend den Haushalt für dieses und nächstes Jahr beschlossen. Mehrheitlich stimmte das Parlament für den Doppel-Etat, der nach der Genehmigung vom Landrat „hoffentlich im Mai in Kraft treten kann“, wie Finanzbürgermeister Sebastian Lasch (SPD) sagte. Der Haushalt ist nur ausgeglichen, weil die Stadt auf Erspartes zurückgreift und zur Not Kredite aufnehmen will.
Investitionen von 121 Millionen Euro geplant
Die größten Posten sind mit 80 Millionen Euro die Personalkosten für die mehr als 1.000 Beschäftigten der Stadtverwaltung und geplante Investitionen in Höhe von 121 Millionen Euro. Die fünf teuersten Bauvorhaben sind die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes (43 Mio.), der Neubau der Cainsdorfer Brücke (30 Mio.), der Neubau der Sporthalle Neuplanitz (17 Mio.), die Sanierung der Rudolf-Weiß-Schule (15 Mio.) und die Sanierung der Leipziger Straße (10 Mio.).
Was wird ab 2027?
Ab 2027 werden die Rücklagen aufgebraucht sein. Deshalb wurde Oberbürgermeisterin Constance Arndt (BfZ) beauftragt, bis Ende April ein Haushaltsstrukturkonzept vorzulegen. Darin soll stehen, wie die Stadt bis 2029 Einnahmen erhöhen und Ausgaben senken kann. „Es werden schmerzhafte Einschnitte“, kündigte der Finanzbürgermeister an.