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Beschuldigter soll Polizei-Infos an Gruppe Freital gegeben haben

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Die Ermitt­lungen wegen des Verdachts der Weiter­gabe von Polizei-Infor­ma­tionen an die mutma­ß­lich rechts­ter­ro­ris­ti­sche "Gruppe Freital" richten sich jetzt gegen einen konkreten Beschul­digten. Das sagte Sachsens Justiz­mi­nister Sebas­tian Gemkow am Donnerstag in Dresden. "Momentan läuft das Ermitt­lungs­ver­fahren gegen eine Person", sagte er, ohne weitere Einzel­heiten zu nennen. Bisher wurde das Verfahren von der Staats­an­walt­schaft Dresden gegen unbekannt geführt.Grund für die Ermittlungen sind laut Medienberichten Aussagen von Mitgliedern der Gruppe, in denen sie bereits Ende letzten Jahres von Kontakten zu einem Bereitschaftspolizisten berichtet haben sollen, der ihnen auch Einsatzdetails mitgeteilt habe. Gegen acht Mitglieder (sieben Männer und eine Frau) der "Gruppe Freital" hat der General­bun­des­an­walt im Zusam­men­hang mit fünf fremden­feind­li­chen oder politisch motivierten Anschlägen Anklage unter anderem wegen versuchten Mordes erhoben. (mit dpa)