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Bischof Koch: Fremde bereichern Sachsen

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Der Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, hat Migranten und Asylanten, die Zuflucht in Deutsch­land suchen, als „Helfer beim Aufbau unserer gemein­samen Heimat“ bezeichnet. „Ohne sie wären wir ärmer, würden wir heimat­loser“, betonte Koch in seiner Weihnachts­pre­digt an Heilig Abend. Die Sehnsucht nach Heimat präge sowohl die Flücht­linge als auch die „Pegida“-Demons­tranten, die seit Wochen gegen eine vermeint­liche Islami­sie­rung protes­tieren. Heimat sei aber nicht ortsge­bunden, sondern entstehe dort, wo Menschen aufein­ander zugingen. „Ich bin sicher, auch bei uns in Sachsen wird die Heimat wachsen, wenn wir sie einander schenken, und sie wird zerfallen, wenn wir die Türen schließen.“