Blitz, Donner, Hagel und Starkregen über dem Freistaat
Ein heftiges Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen traf in der Nacht weite Teile Sachsens. Leipzig stand vielerorts unter Wasser. Während des Unwetters liefen zahlreiche Straßen voll, ebenso dutzende Keller. Bei Deutscher Bahn, Leipziger Verkehrsbetrieben und auch am Flughafen in Schkeuditz musste zeitweise der Betrieb eingestellt werden. Beim Lagezentrum der Polizei fiel der Strom aus - nur durch ein Notaggregat konnten die Notrufe entgegengenommen werden.Auch im Vogtland liefen immer wieder Keller voll. In Crimmitschau stand die Zwickauer Straße unter Wasser. Hagelschauer gingen in Meerane nieder. In Beerenwalde wälzte sich eine Schlammlawine ins Tal. In Ehrenfriedersdorf schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein. Genau wie in eine Trafostation in Frankenberg; es gab hier aber keinen Stromausfall. Im Bereich Döbeln hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun. Auch in Coswig, Weinböhla und Zeithain pumpten die Wehren Keller aus. Die B172 wurde am Ortsausgang Heidenau gesperrt - hier rutschte der Hang auf die Strecke.Notrufe gingen auch in der Lausitz im Minutentakt ein. Vor allem in den Regionen Hoyerswerda und Radeberg wütete das Unwetter. Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet. Die Feuerwehr war pausenlos im Einsatz, pumpte aus und verteilte Sandsäcke. In Hoyerswerda kippten Bäume um. Das Gewitterband zog weiter über die Kreis Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße über die Neiße nach Polen. Bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Damit einher gingen schwere Sturmböen.