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Blutige Auseinan­dersetzung auf Eisenbahnstraße - Vier Männer festgenommen

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Nach einer heftigen Schlä­gerei auf der Eisen­bahn­straße hat die Polizei vier Männer festge­nommen. Gegen drei wird wegen versuchten Totschlags ermit­telt, so ein Sprecher. Dem Vierten wird Landfrie­dens­bruch und gefähr­liche Körper­ver­let­zung vorge­worfen. Bei der Ausein­an­der­set­zung waren am Sonntag­abend mindes­tens acht Menschen verletzt worden, einige davon schwer. Eine 22-Jährige erlitt lebens­be­droh­liche Stich- und Schnitt­ver­let­zungen und wurde in ein Kranken­haus gebracht. Nach Angaben der Polizei schwebt die junge Frau aber nicht mehr in Lebens­ge­fahr. Auf der Eisen­bahn­straße war am Sonntag­abend ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert. 20 Angreifer versuchten daraufhin, ein Wohnhaus in der angren­zenden Einert­straße zu stürmen. Darin verbar­ri­ka­dierte sich eine zehnköp­fige Familie und wehrte sich gegen die Angreifer. Diese gingen mit Messern, Steinen und Zaunlatten auf die Famili­en­mit­glieder los. Auslöser für die Gewalttat war der Polizei zufolge der Überfall auf einen 15 Jahre alten Jungen der Familie am Samstag. Dieser war von drei Männern zusam­men­ge­schlagen worden, weil er ihnen sein Handy nicht geben wollte. Nach dem Angriff machte der Junge die Identität von einem der Täter in Sozialen Netzwerken bekannt. Der 26-jährige Schläger wollte das nach Angaben der Polizei unter­binden und bat um ein klärendes Gespräch am Sonntag in der Eisen­bahn­straße, das dann eskalierte. Der 26-Jährige gehört zu den drei Festge­nom­menen, gegen die wegen versuchten Totschlags ermit­telt wird. Er soll der 22-Jährigen die lebens­ge­fähr­li­chen Verlet­zungen zugefügt haben. Bei der jungen Frau handelt es sich nach Angaben der Polizei um die Schwester des 15-Jährigen.