Brunhild Kurth freut sich auf Quereinsteiger an Schulen
Quereinsteiger können eine Bereicherung für die sächsische Lehrerschaft sein, hat Kultusministerin Brunhild Kurth in Dresden gesagt. Das seien Fachleute, die aus ihrem Berufsleben eine andere Facette in den Unterricht einbringen würden. Sachsen stellt seit Sommer 2015 immer öfter Lehrer ein, die nicht auf Lehramt studiert haben. Sie haben vorher in einem anderen Beruf gearbeitet. Diese Quereinsteiger müssen für den neuen Job eine Ausbildung absolvieren und sich bei der Einstellung verpflichten, an Fortbildungen teilzunehmen. „Wir brauchen sie und werden auch dieses Jahr welche einstellen müssen - vor allem in der Oberschule“, sagte Kurth. Hintergrund ist der Lehrermangel. Kritiker befürchten, dass mit den Quereinsteigern die Qualität des Unterrichts sinkt.