BSV Sachsen bekommt Finanzspritze für Spiele in der Stadthalle
Der geplante Umzug der Handballerinnen vom BSV Sachsen nimmt immer mehr Form an. Neue Spielstätte wird die Stadthalle. Um die Miete stemmen zu können, bekommt der Verein für die Saison 2024/25 einen Zuschuss von maximal 217.000 Euro. Das hat der Finanzausschuss des Zwickauer Stadtrates am Dienstag einstimmig beschlossen.
Bleibt die erste Damenmannschaft in der 1. Bundesliga, sind Heimspiele in der Sporthalle Neuplanitz ab kommender Spielzeit keine Option mehr. Dafür hat der Handballverband mit seinen strengen Anforderungen gesorgt. Daraufhin hat der Stadtrat voriges Jahr entschieden, dass in die Stadthalle ausgewichen wird. Der Zuschuss für die Einmietung ist die Konsequenz aus diesem Beschluss, sagten mehrere Ausschussmitglieder sinngemäß.
Laut nachgedacht wurde über die Frage, was passiert, wenn die BSV-Damen absteigen. In der 2. Bundesliga könnte der Verband wieder ein Auge zudrücken und die Neuplanitzer Halle akzeptieren. „Ich denke, die Chancen für eine Ausnahmegenehmigung stünden da nicht schlecht“, sagte Mike Franke, der Leiter des städtischen Sportstättenbetriebs. Er erklärte weiter, dass die Finanzspritze nicht pauschal gezahlt wird: „Wir bezuschussen nur Kosten, die wirklich anfallen.“
Die Stadthalle rüstet sich unterdessen mit Sportboden und Anzeigetafel aus. Das nötige Geld hat der Stadtrat im Februar bewilligt. Diese kostenintensive Anschaffung soll nun auch ausgiebig genutzt werden, sagte Ute Brückner, Die Linke, jetzt im Ausschuss.