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BSV Sachsen Zwickau: „Nur noch Endspiele“

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Handballzweitligist BSV Sachsen Zwickau will als Tabellenführer im Kampf um den Aufstieg nichts anbrennen lassen. Nach acht Siegen in Folge soll am Sonnabend (17 Uhr) im Heimspiel gegen den VfL Waiblingen der nächste Zweier her.

„Wir haben einen guten Flow, wollen in die erste Bundesliga“, sagte BSV-Coach Norman Rentsch am Donnerstag den Medien. Dafür komme es auch auf eine gute Tordifferenz an, um gegen den ärgsten Kontrahenten Füchse Berlin am Ende die Nase vorn zu haben. Aktuell hat Zwickau zwei Punkte mehr als Berlin und ein besseres Torverhältnis. Gegen die Hauptstädterinnen kommt es am letzten Spieltag zu Pfingsten zum direkten Vergleich.

Wieder im Aufgebot hat Rentsch Simona Stojkovska, die zuletzt im Einsatz mit der Nationalmannschaft Mazedoniens war. „Jedes Spiel ist jetzt ein Endspiel“, sagte die 27-jährige Torjägerin, der Co-Trainer Dietmar Schmidt bescheinigt, von der WM-Vor-Qualifikation selbstbewusster zurückgekommen zu sein.

Eine umstrittene Regel könnte den BSV-Mädels noch Probleme machen. Stichwort: Wettbewerbsverzerrung. Der aktuelle Tabellendritte Herrenberg will nicht aufsteigen. Würde Herrenberg am Ende der Meisterschaft aber mindestens Zweiter sein, müsste die Mannschaft aus Baden-Württemberg nächste Saison mit acht Minuspunkten in der zweiten Liga starten. Es könnte also sein, dass die Randstuttgarter nicht mehr alles geben werden, um den Malus zu umgehen – auch im noch ausstehenden Spiel gegen die Füchse Berlin, den schärfsten Mitbewerberinnen um den Aufstieg ins Oberhaus.  

Audio:

Norman Rentsch über den Gegner aus Waiblingen