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Bürgermeister von Wilkau-Haßlau will Haribo retten

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Nach der angekündigten Haribo-Schließung in Wilkau-Haßlau hat Bürgermeister Stefan Feustel für Donnerstag zum Krisengespräch ins Rathaus eingeladen - mit Vertretern von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften. „Die 150 Arbeitsplätze müssen unbedingt erhalten bleiben, ganze Familien arbeiten in dem Betrieb“, sagte Feustel unserem Sender. Außerdem trage das Unternehmen bis zu einem Drittel der Gewerbesteuereinnahmen der Stadt bei.

„Wir werden beraten, was wir weiter tun können.“ Es habe bereits Gespräche mit Betriebsleitung, Betriebsrat, Vertretern der Staatsregierung und Bürgermeisterkollegen gegeben. Feustel hat gestern am Rathaus ein Banner anbringen lassen. Darauf steht: „Wir kämpfen um den Erhalt von Haribo in Wilkau-Haßlau.“

Unterdessen hat sich auch die Gewerkschaft NGG zu Wort gemeldet. Gewerkschaftssekretär Thomas Lißner sagte: „Eiskalte Wirtschaftsentscheidungen, bei denen Menschen und Familien der Gewinnmaximierung geopfert werden, werden wir nicht kampflos hinnehmen.“  

Am Freitag hatte die Haribo-Geschäftsführung die Schließung zum Jahresende bekanntgegeben – aus wirtschaftlichen Gründen.

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Stefan Feustel