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Bürgermeisterin will Landeshilfe im Kampf gegen Radon an Schulen

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Zwickau kann das Problem mit Radon-belasteten Schulen nur schwer allein lösen, das wäre zu teuer. Denn es gehe um bauliche Veränderungen bzw. lüftungstechnische Maßnahmen an den Gebäuden, sagt Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU). Köhler hat den Zwickauer CDU-Landtagsabgeordneten Gerald Otto gebeten, sich in Dresden für eine finanzielle Förderung einzusetzen. Otto hatte sich nach dem aktuellen Stand im Vorgehen gegen Radon erkundigt. Messungen hatten ergeben, dass im Clara-Wieck-Gymnasium und im Käthe-Kollwitz-Gymnasium, im Gegensatz zu anderen Schulen, einfaches Lüften nicht ausreicht. Radon ist ein radioaktives, natürlich vorkommendes Gas, das über den Boden in Häuser eindringen kann. Es gilt als eine Ursache für Lungenkrebs. Ab Januar gelten erstmals Referenzwerte in Sachsen.